"Die Situation ist immer noch schwierig, aber wir sind motiviert."
Miguel Diez

Seit Februar leitet Miguel Diez das Team aus acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bauerfeind-Tochtergesellschaft in Spanien. Bei seinem Start in Valencia während der Corona-Pandemie profitierte der 47-Jährige von seinen Erfahrungen auf dem Markt und im Umgang mit großen Krisen: Seine berufliche Laufbahn begann er beim Medizintechnikhersteller PRIM als Produktmanager. Später arbeitete er dort für drei Jahre als Export Manager. 2008 – genau zu Beginn der weltweiten Finanzkrise – wurde er Geschäftsführer von Thuasne in Spanien. 2020 – Corona breitete sich gerade in Europa aus – wechselte Miguel Diez zu Bauerfeind.
Wie haben Sie die ersten Monate bei Bauerfeind erlebt in diesen ungewöhnlichen Zeiten?
Kurz vor Beginn der Krise hatte ich die Chance, noch einige Kollegen persönlich kennenzulernen – Menschen, die mich seitdem tagtäglich unterstützen. Ab dem 15. März hat sich dann alles geändert und die bisherigen Herausforderungen wurden klein im Gegensatz zu dem, was uns in der Krise bevorstand. Beeindruckt bin ich immer noch von der Stärke und Sensibilität, die mir das deutsche Team entgegengebracht hat. Umfassende Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen plus der Wille, die Zeit zu nutzen – das war die einfache Formel, die mich am Laufen gehalten hat. Und das habe ich auch an mein Team weitergegeben.
Wie hat das in Ihrer Anfangszeit funktioniert?
Ich war der neue Manager, der „Fahrer“ in dieser schlimmen Situation und die Kollegen kannten mich überhaupt nicht. Ich habe versucht, alle zu beruhigen und in langen Telefongesprächen mein Geschäftskonzept zu erklären. Trotz der ganzen Unwegsamkeit bin ich stolz auf sie alle. Das Team hat mir gezeigt, dass Bauerfeind Ibérica stark ist. Die Situation ist immer noch schwierig, aber wir sind motiviert.
Was ist Ihr Rezept, um das Team zu motivieren?
Wir versuchen, kurzfristige Meilensteine zu erreichen mit der Gewissheit, dass all dies in einigen Monaten nur noch Teil unserer Erinnerungen sein wird. Auch, wenn es hin und wieder Unsicherheiten gibt, wissen wir alle, dass Bauerfeind ein starkes Unternehmen mit tollen Produkten ist.
Apropos: Was ist eigentlich Ihr Lieblingsprodukt?
Nur eines? Was für eine schwierige Frage zum Schluss! Ich würde sagen es sind drei: Die GenuTrain, weil sie die Marke Bauerfeind repräsentiert. Die MalleoTrain S, weil sie mir persönlich sehr geholfen hat. Und die EpiTrain, weil es das erste Produkt war, das ich kennengelernt habe und das mich sofort überzeugt hat.