Flinke Finger

Christian Köber, Deutschland

Klavier spielen, mit einem Korbleger einnetzen und Java-Programmierungen in die Tastatur tippen: Dafür braucht es flinke Finger und die hat Christian Köber. Der Entwickler für unsere Bodytronic-Messtechnik arbeitet im Innovationscentrum und ist dafür verantwortlich, neue Features in die Software unserer Messsysteme zu integrieren. Dafür braucht es nicht nur Kopf und Hände, sondern auch ein hohes Maß an Teamfähigkeit, denn häufig arbeiten viele Entwickler zusammen an den Projekten. Eine weitere Parallele zu seinem Lieblingssport Basketball, denn auch hier gewinnt man ein Spiel nur im Team.

Christian, welche Aufgabe hast Du als Entwickler für Messtechnik?

Ich programmiere vorrangig neue Anwendungen für unsere 3D-Körperscanner. Wenn zum Beispiel eine neue Bandage auf den Markt kommt, sorge ich dafür, dass nach dem Messvorgang dem Fachhändler und dem Patienten die richtigen Größenvorschläge für das Produkt im Bauerfeind-Messassistenten angezeigt werden.

Dann sitzt Du sicher den ganzen Tag am Rechner?

Zum Glück nicht, denn ich muss das, was ich programmiert habe, auch testen. Dafür gehe ich regelmäßig in die Bauerfeind-Akademie. Wir haben dort einen separaten Raum, in dem wir die Funktionstests am System machen. Vor kurzem habe ich auch einige Kollegen beim Austesten eines Motion-Capture-Systems unterstützt. Damit kann man Bewegungen aufzeichnen und auswerten. Wir prüfen auf diese Weise, wie unsere Produkte den Bewegungsablauf beeinflussen bzw. den Bewegungsapparat entlasten. Und dafür muss man dann als Versuchsperson auch mal verkabelt aufs Laufband.

Hast Du Dir die Arbeit im Studium so vorgestellt?

Es ist besser als ich es mir vorgestellt habe (lacht). Im Studium dachte ich noch, zum Programmieren werde ich im Keller eingesperrt. Aber heutzutage geht das von überall und hier sitze ich nicht nur am Computer fest, sondern habe durch die Tests auch viel Abwechslung.

Welcher war bislang Dein schönster Moment bei Bauerfeind?

Ganz klar der Besuch von unserem Markenbotschafter und meinem Idol Dirk Nowitzki vor fünf Jahren. Ich durfte auf die Bühne, neben ihm stehen und abklatschen. Ein wirklich großer Moment für mich.

Du spielst selbst auch Basketball?

Ja, leidenschaftlich gern. Seitdem ich in Zeulenroda arbeite, bin ich in der Basketball-Sportgruppe von Bauerfeind aktiv. Mir gefällt die Schnelligkeit des Spiels. Und man kann im Prinzip jederzeit auch allein ein paar Körbe werfen, wenn Ball und Korb vorhanden sind. Aber am meisten Spaß macht es natürlich, im Team zu spielen – wie in meinem Job.

Über Christian Köber

Christian Köber hat Netzwerk- und Medientechnik in Glauchau studiert. Sein Praxispartner bei diesem dualen Studiengang war der Landeskontrollverband Sachsen. Seit acht Jahren arbeitet er als Programmierer und Entwickler im Bauerfeind-Innovationscentrum. Christian hat eine Leidenschaft für den Sport, aber auch die Musik: Bevor er sich mit dem Rad auf den Weg zur Arbeit macht, setzt er sich jeden Morgen ans Klavier. Wöchentlich trainiert er mit dem Bauerfeind-Basketball-Team und nutzt auch sonst jede Gelegenheit, um ein paar Körbe zu werfen.