Die Vielseitige

Claudia Laube, Schweiz

Claudia Laube arbeitet seit 2003 bei unserer Tochtergesellschaft in der Schweiz. Als Marketing-Koordinatorin erfüllt sie eine enorme Bandbreite an Aufgaben und hält regelmäßig Kontakt nach Zeulenroda. Da bietet sich ein Gespräch an über: Marketing, diplomatische Schweizer und die direkte Art der Deutschen.

Hallo Frau Laube, woran arbeiten Sie gerade?

Gefühlt an 1.000 Sachen, zum Beispiel Verkaufsdokumente und Arbeitshilfen.  Gerade hatten wir unsere dritte Außendiensttagung dieses Jahr, da gibt es immer viel zu produzieren.

Zu welchem Thema?

Im Fokus der Orthopädie steht die postoperative und konservative Therapie bei Knieverletzungen. Bei uns läuft dazu eine Kampagne, die sich an rund 9.000 Ärzte richtet. In der Phlebologie konzentrieren wir uns aktuell auf das Farb- und Haftbandkonzept.

Wie hat sich das Marketing verändert, seit Sie dabei sind?

Zu Beginn war es überschaubar: Bei Produkteinführungen haben wir gezielt die Kunden informiert und waren auf den wichtigsten Kongressen präsent. Heute bedienen wir viele verschiedene Kanäle. Dabei merken wir, dass das Bedürfnis nach individuellen Materialien gestiegen ist. Die Informationen müssen passend sein für den Orthopädiefachhandel, die Mediziner und für Apothekenketten, mit denen wir hier in der Schweiz seit 2017 zusammenarbeiten. Und dann noch für Endverbraucher.

Was machen Sie am liebsten?

Ach, das ist schwer sich festzulegen. Kampagnen planen und umsetzen und die Veranstaltungsorganisation, das macht mir alles sehr großen Spaß. Aber das Schönste hier ist das Team und die Abwechslung bei der Arbeit. Ich kann so viel machen – vom Kongress über Mailings und Fotoshootings bis zur Grafik.

Wie schalten Sie in der Freizeit ab?

Ich fotografiere gern und bearbeite meine Landschaftsfotos selbst. Außerdem nähe ich, aber nur simple Sachen wie Alltagstaschen. Das ist sehr dankbar, denn man sieht nicht gleicht jede falsche Naht. Ich male auch, um den Kopf freizubekommen.

Was malen Sie denn für Bilder?

Sehr abstrakte. So, dass man was erkennen kann, aber nicht muss. Ich arbeite mit Strukturpaste.

Oh, Respekt, Sie sind eine Künstlerin! Dann gibt es wohl bald eine Ausstellung?

Nein, nein (lacht). Das ist wirklich nur für zu Hause.

Zuletzt müssen wir Sie noch zu einem Vorurteil befragen: Stimmt es, dass die Schweizer diplomatisch sind und die Deutschen eher sehr direkt?

Das stimmt schon, wobei das eine nicht besser ist als das andere. Diplomatisch ist vielleicht sogar zu nett ausgedrückt. Mit unserer überfreundlichen Art machen wir uns das Leben manchmal schwer. An die Direktheit der Deutschen muss man sich natürlich gewöhnen, aber das ist auch sehr erfrischend. Und man kommt manchmal durchaus schneller zum Ziel als wir Schweizer, die hin und wieder doch sehr um den heißen Brei reden.

Über Claudia Laube

Bei Bauerfeind in der Schweiz arbeiten knapp 20 Kolleginnen und Kollegen. Die Tochtergesellschaft existiert seit 1985. Claudia Laube, die 2003 dazu kam, ist somit eine der drei dienstältesten Mitarbeiterinnen. Die gelernte Drogistin begann im Vertriebsinnendienst und qualifizierte sich 2015 bis 2017 zur Marketingfachfrau – mit vielfältigen Aufgaben: Als Marketing-Koordinatorin ist die 44-Jährige für die Erstellung, Produktion und Organisation verschiedenster Aktivitäten zuständig. Das beginnt bei Messen und Kongressen, geht über Kampagnenplanung und Anzeigenschaltung bis hin zu Materialien für den Außendienst.