Tokyo 20201

Jörg Ritzerfeld, Deutschland

Die Coronavirus-Pandemie erschwert weltweit die Arbeitsbedingungen. Trotzdem verrichten Sie alle jeden Tag gewissenhaft Ihre Arbeit. Gerade jetzt kommt es auf jeden Einzelnen an. Wie einige unserer Kolleginnen und Kollegen die Herausforderung annehmen und ihren Arbeits­alltag organisieren, zeigen wir Ihnen in diesem neuen Format und schauen dabei auch über die Ländergrenzen hinweg.

Wie weit liefen schon die Projektvor­bereitungen für Tokio 2020?

Wir waren dabei die Paletten zu packen für den Container mit knapp 8.000 Produkten, Werkzeugen und Maschinen. Ende März sollte nach Japan verschifft werden. Produk­tion und Logistik waren mitten im Abwickeln unseres Großauftrags und sind nun mit dem Stornieren beschäftigt. Deswegen an dieser Stelle unbedingt Danke an alle Beteiligten und besonders jetzt auch an die Retourenab-teilung für Ihre Unterstützung!

Wie war das, als die erste Push­Nachricht zur Verlegung kam und dann offiziell bestätigt wurde?

Zuerst war ich trotz allem enttäuscht. Aber es war absehbar und es ist richtig. Austra­lien, Kanada und USA hatten bereits ihre Teilnahme abgesagt und Athleten, wie auch unser Partner, der Turner Andreas Toba hatten sich öffentlich für einen Aufschub ausgesprochen. Die Gesundheit aller geht vor. Weltweit hat der Sport verständnisvoll reagiert, alle versuchen sich jetzt auf 2021 zu orientieren und wir auch.

Kam das japanische Organisationskomitee bereits auf Bauerfeind zu für 2021?

Ja, sofort. Noch in der Nacht nach Verkün­dung haben sie die Information bestätigt und gleichzeitig gebeten, unsere Partnerschaft weiterzuführen. Nachdem wir alle informiert, aktuelle Aufträge und unser Kundenevent storniert hatten, sind wir direkt in die Pla­nungen für 2021 übergegangen. Das Positive ist: Wir gewinnen Zeit, um noch einige unse­rer Neuentwicklungen in Japan als Medizin­produkt zuzulassen und ins Versorgungs­programm aufnehmen zu können.

Was bewegt das Sportmarketing­Team neben dem Projekt Olympia in der Krise?

Der Sport hat eine Vollbremsung erlebt. Es gibt gerade keine Events und Wettkämpfe, die wir begleiten können. Umso wichtiger ist es für uns, mit allen Partnern in Kontakt zu bleiben und zu signalisieren, wir halten zu Euch, begrüßen die aktuellen Entschei­dungen und stellen uns gemeinsam darauf ein. Dazu nutzen wir alle Kanäle und setzen verstärkt auf Social Media – so wie unsere Partner, die sogar neue Formate entwickeln wie Alba Berlin und ihre tägliche Sportstun­de für Kitas und Grundschulen auf YouTube. Ein super Angebot.

Über Jörg Ritzerfeld

Der Betriebswirt ist seit 2011 bei Bauerfeind und leitet als Head of Marketing Bauerfeind SPORTS unter anderem das Projekt Olympia. Er war selbst als Skispringer bis 2011 aktiv im Leistungssport und für Bauerfeind bei den Spielen in London, Sotschi, Rio und Pyeongchang vor Ort. Er und sein Team verantworten die Vermarktung der Sportlinie und das Sportengagement auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Bauerfeind ist langjähriger Servicepartner der Deutschen Sporthilfe und Sponsor von Alba Berlin, Schalke 04, dem THW Kiel als auch von den Sportlern Andreas Toba, Anna und Lisa Hahner sowie Mar­kenbotschafter Dirk Nowitzki.