Ein Lächeln zur Begrüßung ...
Uta Zipfel, Deutschland

... und beim Auf Wiedersehen: Das schenkt Uta Zipfel täglich den Kollegen und Besuchern in der Firmenzentrale in Zeulenroda. Zusammen mit Philipp Hohlfeld und Janine Nowack arbeitet sie am Empfang. Sie managt Dienstreisen, Web-Konferenzen und Anfragen jeglicher Art. Ihr Ziel: Den Menschen ein gutes Gefühl mit auf den Weg geben. In der Krise sieht Uta Zipfel auch eine Chance, denn das Miteinander hat sich aus ihrer Sicht schon jetzt zum Positiven gewandelt.
Uta, wie geht es dir im Moment?
Mir geht’s gut. Ich bin gesund und fühle mich wohl – und ich freue mich, weil ich während meiner Probezeit einen unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen habe, eine tolle Wertschätzung.
Super, herzlichen Glückwunsch...
Dankeschön. Ich bin schon stolz, weil ich 23 Jahre in einem Unternehmen in der Gastronomie tätig war und Bedenken hatte, ob ein Wechsel in eine so große Firma mir zusagt. Umso schöner ist es, dass die Einarbeitung zusammen mit Philipp, Janine und Gaby, die vor Kurzem in Ruhestand gegangen ist, geklappt hat.
Was bedeutet die aktuelle Situation für dich und dein Team am Empfang?
Es ist ruhiger geworden: Wir haben weniger Anrufe, es kommen kaum noch Besucher und auch das Travel- und Fleetmanagement ist fast zum Stillstand gekommen. Aber wir sind natürlich noch wie gewohnt für die Kollegen da. Wir kümmern uns um telefonische Anfragen, geben Poolfahrzeuge aus und konnten auch beim Versand der Multifunktionstücher für die Mitarbeiter unterstützen – eine tolle Aktion! Aktuell organisieren wir z. B. auch viele Web-Konferenzen. Die Kommunikation ist insgesamt im Moment schon etwas anders.
Wie hat sich deiner Meinung nach das Miteinander in der Krise verändert?
Die Menschen nehmen sich mehr Zeit, halten auch mal einen Smalltalk, mit Abstand natürlich, sind weniger gestresst und haben immer öfter einen netten Spruch oder ein Lächeln auf den Lippen – das ist schön und freut mich zu sehen. Wir müssen insgesamt einfach achtsam sein und Vorkehrungen treffen. Am Empfang haben wir Schutzscheiben, wir versuchen untereinander die Abstände bestmöglich einzuhalten und alle sind sehr rücksichtsvoll. Auch privat sorge ich aktuell vor: Gemeinsam mit meiner Mutti fertige ich Masken fürs Gesicht, die wir an Verwandte und Freunde schicken. Ich hoffe, wenn wir uns alle gegenseitig helfen, schaffen wir es gut durch die Coronavirus-Zeit.
Du bist auch im Moment immer gut gelaunt und herzlich. Wie machst du das – besonders in dieser schweren Zeit?
Ich freue mich auf jeden Tag, ich liebe das Leben, habe eine tolle Familie und liebe Freunde. Einmal in der Woche gehe ich zum NIA, das ist ein Bewegungstanz-Training in Gera. Ich habe mir jetzt sogar mein Esszimmer als Tanz- und Yogastudio eingerichtet. Das alles gibt mir Kraft und die positive Energie möchte ich gerne weitergeben.
Über Uta Zipfel
Die Mitarbeiterin Front Office / Travelmanagement ist seit Oktober 2019 für Bauerfeind tätig und war vorher 23 Jahre lang in einem Hotel in Thüringen beschäftigt. Gemeinsam mit ihren Kollegen managt sie mit Herzblut verschiedenste organisatorische und repräsentative Tätigkeiten am Empfang in Zeulenroda. Die Wünschendorferin behält auch in der jetzigen Situation ihre positive Art und versucht mit kleinen Gesten Freude zu verbreiten: Für Freunde und Verwandte näht sie aktuell Masken fürs Gesicht.