Vernetzt planen mit One Point

Seit vergangenem Jahr laufen Prozesse in der Produktentwicklung zwischen dem BIC, dem Bereich Supply Chain und den Produktmanagern über eine neue Software. Es handelt sich bei One Point um eine webbasierte Applikation, die es vielen Projektbeteiligten ermöglicht, gemeinsam Entwicklungsprozesse zu planen. Aktuell werden 22 Entwicklungsprojekte über One Point gesteuert. Das Programm muss nicht installiert werden, sondern wird über eine Website aufgerufen. Lars Lorey, Leiter Technologie Transfer/Projektmanagement im BIC, begleitete die Einführung des neuen Programms federführend. Wir haben nachgefragt, wie die neue Software funktioniert.

Was genau ist One Point?

Bei One Point handelt es sich um eine Projektmanagementsoftware, die modular aufgebaut ist. Es gibt ein Kernmodul Planning und Controlling sowie weitere Module. Aktuell wird hauptsächlich das Kernmodul genutzt. Darüber koordinieren wir verschiedene Entwicklungs- und weitere Projekte. Perspektivisch wollen wir One Point als Planungssoftware für alle Projekte bei Bauerfeind einsetzen. Die IT nutzt One Point bereits heute beispielsweise für ihre gesamte Kapazitäts- und Projektplanung.

Welche Vorteile bietet One Point?

Mit dem neuen Programm können sich alle Projektbeteiligten bereichsübergreifend besser vernetzen. So müssen keine E-Mails über Fortschritte hin und her geschickt oder unzählige Meetings abgehalten werden. Das spart Zeit und jeder ist sofort informiert. Über Fortschrittsbalken, Zeitstrahl und Diagramme können sich alle Beteiligten schnell einen Überblick verschaffen und Reports zum Entwicklungsprozess in kurzer Zeit erarbeiten. Auch Beziehungen zwischen einzelnen Vorgängen können angelegt werden: So startet z.B. ein neuer Vorgang eines Projektes erst, wenn ein vorheriger abgeschlossen ist.

Für wen ist One Point geeignet?

Aktuell wurde One Point für Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Global Marketing, Produktmanagement, BIC, Supply Chain und das Objektmanagement eingeführt. Hier wird an Projekten zu neuen Produkten oder zur Werkserweiterung gearbeitet. So laufen bei der Neuentwicklung einer Orthese bis zum Markteintritt in unterschiedlichen Bereichen so viele Teil-Prozesse, die sich in One Point ideal vernetzen und für alle transparent darstellen lassen.

Wird One Point künftig andere Programme wie Jira ablösen?

Nein, denn ein großer Vorteil von One Point ist, dass unsere bestehenden Programme wie Jira, SAP oder Exchange integriert werden können. Jira-Tickets können z. B. ein Bestandteil in einem One-Point-Vorgang sein. Das Programm „spricht“ mit Jira oder SAP, sodass Doppelarbeit vermieden wird. Wie genau das ausgestaltet werden kann, darüber werden wir uns konzeptionell in der kommenden Zeit beschäftigen.

Ich interessiere mich für das Programm – wie kann ich dieses für meine Arbeit nutzen?

Interessierte können sich gerne an mich wenden. Gemeinsam mit dem Vorgesetzten entscheiden wir dann, ob es sinnvoll ist, eine Schulung durchzuführen und einen Zugang zu erstellen. Momentan führe ich in vielen Bereichen Schulungen durch, um Kolleginnen und Kollegen, die One Point in ihre Arbeit einbinden können, einen Zugang zu bieten.

Übrigens: Wir haben ein tolles Team von Key Usern, die die Einführung von One Point super unterstützen. Key User gibt es in den Bereichen IT, Global Marketing, Produktmanagement, BIC, Supply-Chain-Management und im Objektmanagement. Für Fragen stehen Euch die Kolleginnen und Kollegen ebenso zur Verfügung.