Was liest eigentlich Alexander Helfer?

Marketing-Koordinator Alexander Helfer spielt in der Welt vieler Kunden eine wichtige Rolle – er berät sie an der Marketing-Hotline. Nach Feierabend taucht er gern in andere Welten ab. Der Zeulenrodaer liest täglich, manchmal sogar beim Essen. „Weil ich das jeweilige Buch nicht weglegen kann“, erklärt uns der 34-Jährige im Gespräch etwas verlegen. Wir haben gefragt, was ihn so fesselt.

„Schon in meiner Kindheit war ich eine Leseratte, meine Oma war riesiger Literaturfan“, erklärt Alex den Ursprung seiner Leidenschaft. „Ich genieße es, mir meine eigene Vorstellung zu machen.“ Besonders gut kann er das in zwei Genres: Science-Fiction und Dystopie. Letzteres sind Erzählungen, die ein fiktionales und abschreckendes Szenario in der Zukunft beschreiben.

Er hat drei Empfehlungen mitgebracht:

 

  • Der ewige Krieg von Joe Haldeman (Science-Fiction)

Das Buch beschreibt Alex als einen „Anti-Kriegs-Roman im Science-Fiction-Gewand“. Die Geschichte spielt in der Zukunft und stellt klar die Schrecken des Kriegs dar. In Raumschiffen werden die Soldaten mit Lichtgeschwindigkeit von einem Gefecht zu anderen befördert. Doch während es für sie immer nur einige Monate dauert, vergehen auf der Erde Jahrhunderte.

 

  • Die Hyperion Gesänge von Dan Simmons (Science-Fiction)

Mit mehr als 1.400 Seiten ist das Buch ein Epos und spielt etwa 1.000 Jahre in der Zukunft. Die Menschen haben sich im Weltall ausgebreitet und suchen Antwort auf die Frage: Was ist das Leben, was ist der Tod? Dafür begeben sie sich auf die Reise nach Hyperion. Alex Urteil: „Außergewöhnlich, vielseitig und genau das richtige für Leser, die sich neben Sci-Fi auch für mythologische oder philosophische Romane interessieren.“

 

  • 1984 von George Orwell (Dystopie).

Das Buch zeigt die erschreckenden Auswirkungen einer totalitären Gesellschaft. Alex beschreibt es so: „Beklemmend realistisch, sehr ungeschönt, sehr hässlich.“

 

Viel Spaß beim Lesen!

Für die nächste Ausgabe von „Was liest eigentlich…“ hat Alexander Helfer Berit Heß, Bezirksleiterin Phlebologie/Lymphologie vorgeschlagen.