Wenn Ansgar Schäfer über Bücher spricht, schlagen zwei Herzen in seiner Brust. In seinem Germanistik- und Linguistik-Studium hat er sehr viele „alte Schinken“ gelesen, die er heute nicht mehr in die Hand nimmt. Andere Bücher lassen seine Augen leuchten. Der 35-Jährige schätzt gute Texte, insbesondere weil er selbst bei Bauerfeind im digitalen Marketing schreibt.
Jeder, der auf der Bauerfeind-Website bauerfeind.de unterwegs ist, sieht Ansgars Arbeit. Er schreibt, koordiniert, überprüft und veröffentlicht die Texte, die dort rund um unsere Produkte und produktnahe Gesundheitsthemen erscheinen. Da er im Job mit so vielen Buchstaben zu tun hat, liest er nach Feierabend weniger, als er gern würde. Dennoch ist der Zwickauer in der Stadtbibliothek angemeldet und hat Fachzeitschriften im Abo, zum Beispiel zu Onlinethemen wie Website-Boosten und KI. Meistens mag es Ansgar allerdings pragmatisch und liest auf seinem E-Reader. So auch seinen absoluten Favoriten:
„Shoe Dog“ von Phil Knight: „Das ist ein supercooles Buch, das dich mitnimmt in eine andere Welt.“ Es geht darum, wie Nike sich zur Weltmarke entwickelt hat. Phil Knight erzählt von den Anfängen. Davon, wie er mit 50 Dollar eine Firma gründete. Eine Anekdote mochte Ansgar besonders: Phil Knight gab einer Kunststudentin 35 Dollar und sie entwarf dafür ein Logo, das heute die ganze Welt kennt: den Nike-Swoosh. Im Nachgang schenkte ihr der Gründer Anteile an der Firma, die heute Millionen wert sind.
Weitere Biografien empfiehlt Ansgar von Marcel Reich-Ranicki und Steve Jobs. Wer tiefsinnige Romane bevorzugt, dem legt er Daniel Kehlmann ans Herz:
- „Die Vermessung der Welt“: Naturforscher Humboldt und Mathematiker Gauß versuchen auf unterschiedliche Weise, die Welt zu verstehen – humorvoll und voller Abenteuer.
- „Ich und Kaminsky“: Journalist Zöllner plant eine Biografie über den Maler Kaminsky und hofft auf Ruhm. Auf einer gemeinsamen Reise erkennt er jedoch seine eigenen Schwächen.
Viel Spaß beim Lesen!
Für die nächste Ausgabe von „Was liest eigentlich“ schlägt Ansgar Schäfer die Kollegin Gitte Lützow, Senior Art Director, vor.
