Berit Heß ist als Bezirksleiterin Phlebologie/Lymphologie in der Region 3 hauptsächlich in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Teilen von Niedersachsen unterwegs. Nach Feierabend hat sie stets etwas zum Lesen in der Hand. Angefangen hat Berits Leidenschaft für Bücher sehr früh mit einem Buch ihrer Mutter in altdeutscher Schrift: Die Märchen von Hans Christian Andersen. „Gelesen habe ich im Bett mit Taschenlampe, wenn ich eigentlich schon längst schlafen sollte“, erinnert sich die 55-Jährige. Gelernt hat sie die altdeutsche Schrift von ihrer Oma. Mit diesen Kindheitserinnerungen im Kopf war sie umso gerührter, als sie im vergangenen Jahr zu Weihnachten das vorher völlig abgenutzte und zerfledderte Buch im Original-Umschlag unter dem Weihnachtsbaum fand. Ihr Lebensgefährte hatte es von einem Buchbinder aufbereiten lassen.
- Wer nun überlegt: Bekannte Märchen von Hans Christian Andersen sind zum Beispiel „Die kleine Meerjungfrau", „Die Prinzessin auf der Erbse" oder „Die Schneekönigin“ – gerade zu Weihnachten eine schöne Leseempfehlung.
Die französische Buchreihe um Kommissar Dupin von Jean-Luc Bannalec spielt in Berits Leben zudem eine ungewöhnlich große Rolle. 2016 hatte Berit den dritten Band „Bretonisches Gold“ auf Empfehlung einer Kollegin gelesen. Für die Weißenbornerin der Beginn einer Leidenschaft: 11 Teile später kennt sie nicht nur die meisten Orte, an denen die Kriminalgeschichten an der Westküste Frankreichs spielen, sondern sie hat auch einige von ihnen besucht. So zum Beispiel Concarneau in der Bretagne – dort wohnt der Kommissar. Und auch im nächsten Jahr ist wieder eine Reise an die Schauorte der Romane geplant: „Eine echte Empfehlung für Krimi-Fans und Menschen, die Frankreich mögen. Die Bücher sind voller bezaubernder Beschreibungen der Ortschaften. Das macht Lust auf mehr.“
- Bretonisches Gold, die Geschichte: In den spektakulären Salzgärten auf der Guérande-Halbinsel wird auf Kommissar Dupin geschossen. Dabei wollte er sich in den Salinen nur nach ein paar mysteriösen Fässern umsehen, auf die ihn die Journalistin Lilou Breval hingewiesen hat. Doch dann verschwindet Lilou spurlos.
Viel Spaß beim Lesen!
Für die nächste Ausgabe von „Was liest eigentlich…“ hat Berit Heß Astrid Basson, Senior Produktmanagerin Phlebologie, vorgeschlagen.
