Staplerausbildung bei Bauerfeind

Zwei Tage, ein theoretischer und ein praktischer Teil und sieben „neue“ Staplerfahrer: Am 20. und 21. Mai 2022 absolvierten Kollegen aus der Bauerfeind-Logistik sowie aus dem Objektmanagement die Gabelstapler-Ausbildung inklusive Prüfung.

An Tag eins ging es um die Technik am Stapler, um Arbeitsschutz und Grundlagen für das sichere Fahren. Die abschließenden 40 Fragen des Theorieteils beantworteten die Prüflinge mit Erfolg – und starteten am nächsten Tag in die Praxis. „Gar nicht so viel lenken, linke Hand an die Lenkhilfe und die rechte Hand an die Hebel zum Bewegen der Gabeln“, erklärte Ausbilder Markus Burde aus der Rohwaren-Logistik die ersten Kniffe und war auch nach dem praktischen Teil zufrieden mit seinen neuen Fahrern.
Dass die Prüfung direkt bei Bauerfeind stattfinden konnte, ist durch Markus Burdes Qualifikation möglich, denn er ist Ausbilder für Flurförderzeuge und Mitgänger-Flurförderzeuge, umgangssprachlich Gabelstapler und Elektro-Ameisen genannt. Deshalb können angehende Fahrer seit 2021 direkt im Unternehmen und nicht wie zuvor außer Haus bei einer Prüfgesellschaft lernen.

Ist es mit der abgeschlossenen Ausbildung jetzt „getan“ für die Kollegen? „Nein, es ist eine jährliche Stapler-Unterweisung nötig“, betont Markus Burde. Dabei schult er hauptsächlich zu Arbeitsschutz-Themen wie Unfallschwerpunkten und innerbetrieblichen Verkehrswegen und erinnert an vorgeschriebene Regeln wie an das Anlegen des Beckengurtes im Stapler. „Alle sollen so gesund nach Hause gehen, wie sie zur Arbeit gekommen sind. Ich wünsche mir umsichtiges Verhalten, sowohl von den Fahrern als auch von den Fußgängern auf dem Firmengelände“, betont der 58-Jährige.