Produktions-Teams mit neuen Maschinen und Lösungen
Wachstum ermöglichen

Bauerfeind-Produkte sind beliebt. So beliebt, dass die hohe Nachfrage der Kunden unsere Produktion und alle angegliederten Bereiche vor neue Herausforderungen stellt. Das hat auch Auswirkungen auf den Maschinenpark. An allen Standorten wird verstärkt in neue Maschinen investiert.
In Zeulenroda wurden in diesem Jahr neue Strick-, Näh-, Färbe- und Spritzgussmaschinen benötigt. Damit diese Platz finden, haben die Teams einige Regalflächen entfernt, die nun unter anderem bei Berkemann Platz finden. Seit dem Herbst sind außerdem zwei neue Maschinen in der Umwinderei im Einsatz. Um effektiver zu werden, machen die Kolleginnen und Kollegen außerdem vieles möglich, was vorher undenkbar war: „Wir lagern vorübergehend bis Ende des Jahres einige Baugruppen nach extern aus. Außerdem haben wir an einigen Maschinen die Spulen vergrößert“, erklärt Mihail Buzatu, Fertigungsleiter Kompressionsstrümpfe. Der Effekt: längere Laufzeiten und weniger Rüstaufwand. „Durch diese Maßnahmen haben wir es geschafft, dass die Strickerei nicht zum Stillstand kam.“
In Gera werden Strick- und Nähmaschinen für VenoTrain curaflow benötigt: „An einzelnen Tagen liegen wir bei diesem Produkt 40 Prozent über dem Auftragseingang des Vorjahres. Diese Auftragsspitzen müssen wir abfangen können“, erklärt Lars Eulitz, Betriebsleiter in Gera. Allein in diesem Jahr sind 20 neue Nähmaschinen hinzugekommen. Dass diese rechtzeitig verfügbar sind, ist bei Maß-Produkten besonders wichtig, denn es kann nichts vorproduziert werden.
Umso besser, dass ein positiver Trend bei den Lieferzeiten zu erkennen ist: „Die lagen zwischenzeitlich für einige Maschinen bei einem Jahr, mittlerweile sind es wieder drei bis vier Monate“, erklärt Marcel Sicheneder, Betriebsleiter in Zeulenroda.
Vier neue Pressen wurden derweil für die Einlagenfertigung in Remscheid angeschafft. Im kommenden Jahr sollen weitere hinzukommen. „Getestet und für gut befunden“ wurde auch der Prototyp einer Maschine, die TRIactive-Blöcke pressen kann, wie Betriebsleiter Jürgen Linnemann berichtet: „Wir versprechen uns von dem neuen maschinellen Prozess deutliche Verbesserungen in der Effizienz und Qualität.“