Zwei positive Neuigkeiten
Unsere Stammzellenspender
Im vergangenen Jahr haben wir in Nahtlos über zwei Kollegen berichtet, die Stammzellen gespendet haben. Für Andre Schneider und Pascal Kugland war das eine bewegende Erfahrung – mit ungewissem Ausgang: Denn es ist unklar, ob eine Stammzellenspende etwas bewirkt und im besten Fall Leben rettet. Nun haben beide erfahren, wie es ihren Empfängern geht.

Andre Schneider
Andre Schneider hatte Anfang 2023 gespendet, um einem Krebspatienten in den USA eine zweite Chance zu ermöglichen. Für Andre war das eine Selbstverständlichkeit. Er warb dafür, sich typisieren zu lassen: „Es ist eine ganz einfache Sache“. Aufgewühlt hat ihn die Spende durchaus, wie er sagte. Umso aufgeregter war der 31-Jährige, als er im Februar eine Info seiner Spenderdatei erhielt – mit positiven Neuigkeiten: Sein Empfänger hat die ersten kritischen Monate nach der Transplantation überstanden und war Anfang des Jahres zu Nachuntersuchungen in der Klinik. „Das ist ein gutes Gefühl. Ich habe mich gefreut, dass das alles nicht umsonst war.“ Das hat er seinem genetischen Zwilling auch geschrieben mit besten Genesungswünschen. Er hofft, dass er eine Antwort erhält und den US-Amerikaner irgendwann kennenlernt.

Pascal Kugland
Nachdem sich Pascal Kugland bei einer Spendenaktion mit seinem Vater eher zufällig hatte typisieren lassen, erhielt auch er 2023 die Anfrage für eine Spende. Er fuhr nach Dessau und spendete einem Schweizer seine Stammzellen – und steigerte so dessen Überlebenschance von 0 auf 52 Prozent. Vor kurzem erhielt der 30-Jährige nun die Nachricht: „Ihr Empfänger lebt und es geht ihm gut. Alles in allem hat er eine gute Überlebenschance und das hat er ganz alleine Ihnen zu verdanken“, schrieb eine Vertreterin der Deutschen Stammzellspenderdatei. Für Pascal Kugland eine super Nachricht, über die er sehr dankbar ist: „Ich freue mich sehr – dann hat sich das alles ja zum Glück gelohnt.“