Rohwarenlager

Das unterschätzte Team

Eingespielt – das Team Rohwarenlager in Zeulenroda, hinten stehend v.l.n.r: Rico Frotscher, Marcel Teumer, Michael Räber, Markus Burde, Klaus Hörig, Sylvia Dürr, Mirko Hallek, Michael Geyer; vorn sitzend: v.l.n.r.: Mario Oppel, Bernd Witter, Tommy Spitzmüller

Das Team im Rohwarenlager in Zeulenroda sorgt dafür, dass die Produktion jederzeit mit den passenden Materialien in der richtigen Menge und Qualität versorgt ist. Ein Gespräch mit Teamleiterin Sylvia Dürr zeigt, wie viel Koordination und Teamarbeit dafür notwendig ist.

Sylvia, was hast du gedacht, als du gehört hast, dass euer Team vorgeschlagen wurde für Nahtlos?
Ich habe mich ehrlicherweise sehr gefreut. Weil es häufig sehr unterschätzt wird, was das Team hier leistet. Deshalb freue ich mich, mehr darüber zu berichten. 

Wie seid ihr aufgestellt?
Zum Team gehören Lkw-Fahrer, Entsorger, Kommissionierer und Kollegen im Wareneingang. 

Was gehört zu euren Aufgaben?
Unsere Hauptaufgabe ist es, die Produktion mit Rohmaterialien zu versorgen, die dort weiterverwendet werden. Wir arbeiten dabei nicht nur im Lager in Zeulenroda, sondern auch in zwei Außenlagern bei BerkemannHinzu kommt Gera als Standort, den wir dreimal am Tag beliefern. Da sind wir sehr gut im Austausch mit dem Rohwarenlager-Team in Gera. Zusätzlich unterstützen wir zum Beispiel beim Prüfen von Beständen. Dafür müssen wir uns auch systemseitig auskennen und sind sehr eng im Austausch mit dem Einkauf. Unsere Arbeit bedeutet eben nicht nur Paletten von A nach B zu fahren. Auch der Transport von Fertigware in die Outbound Logistik und das Entsorgen von Abfällen gehört zu unseren Aufgaben.

Was ist eure größte Herausforderung?
Oh, die haben wir hier eigentlich wöchentlich. Wir bekommen sehr viele Waren und haben nur begrenzten Platz. Das ist jedes Mal wieder eine Herausforderung, denn an manche Waren muss man öfter ran, an andere nicht. Außerdem ist der Routenzug gerade eine Herausforderung. 

Kannst du das bitte genauer erklären?
Der Routenzug hilft uns, im Vergleich zum Stapler mehr Waren gleichzeitig zu transportieren und dadurch Wege zu sparen. Trotzdem müssen wir die Prozesse stetig anpassen, um ihn noch effektiver zu nutzen. Es soll bestenfalls bei jedem Weg etwas aufgeladen werden und genug Platz für den Fahrweg vorhanden sein. Dafür ist viel Koordination notwendig. Daran arbeiten wir und sind auch mit dem Hersteller im Austausch.

Was macht dein Team zu einem starken Team?
Jeder muss mitdenken, um die vielen Abläufe zwischen mehreren Lagern und Produktionsstätten zu koordinieren – von der Versorgung bis zur Entsorgung. Wir müssen immer hinterfragen: Passen Lagerplätze, Bestände und Auffüllmengen zusammen? Jeder achtet auf diese Dinge und handelt eigenverantwortlich. Es ist eine sehr gute Leistung von meinem Team, wie sie trotz der Herausforderungen gewährleisten, dass die Produktion reibungslos fertigen kann. Ich bin stolz auf „meine Truppe“.

Über Sylvia Dürr

Sylvia Dürr ist seit einem Jahr Teamleiterin im Rohwarenlager. Hier arbeitet sie mit elf Kollegen, einer Kollegin und einem Auszubildenden zusammen. Berufliche Erfahrungen hat die 46-Jährige einige gesammelt: Sie war Reiseleiterin in verschiedenen Ländern, hat in Saisonjobs an der Ostsee sowie im Verkauf gearbeitet und war Maschinen- und Anlagenführerin. Bevor sie zu Bauerfeind kam, leitete die Ellefelderin beim Tütensuppen-Hersteller Knorr den Bereich Logistik.