Team Technische Anlagen (TAN)
„Wenn eine Maschine steht, dann müssen wir schnell helfen“

Betritt man die Werkstatt in Halle 2, blickt man auf Werkbänke, auf Maschinen, auf Schränke mit Materialien und mittendrin auf die Kollegen des TAN-Teams, die an verschiedenen Tischen werkeln. Das Klacken und Klirren der Werkzeuge füllt den Raum. Hin und wieder ploppt auf einem Bildschirm an der Wand eine neue rote Meldung auf – eine Störungsmeldung.
Was dort am Bildschirm – dem „Störbuch“ – passiert, haben die Kollegen des TAN-Teams stets im Blick, denn die Erwartungshaltung an sie ist klar: Die Maschinen in Halle 2 und 4 sollen so schnell wie möglich wieder laufen. Die Qualität und die Produktivität müssen auch nach Reparaturen uneingeschränkt gegeben sein. Der Stördienst, das sind zumeist drei Kollegen pro Schicht, kümmert sich um die Meldungen aus verschiedenen Bereichen. „Das reicht von simplen Fällen wie Nadelbrüchen bis hin zu komplexeren Störungen, bei denen die Maschine in den Urzustand zurückgesetzt werden muss“, berichtet Rainer Hagenauer (re.), TAN-Teamleiter. Für das Team bestehend aus 11 Kollegen und vier Auszubildenden ist das zumeist kein Problem. Die Kollegen betreuen größtenteils Nähmaschinentechnik, stehen in engem Kontakt mit den Herstellern, haben regelmäßig Schulungen und kennen sich mit den Bauerfeind-spezifischen Anbauten aus. Auch die neuen Nähmaschinen werden vom TAN-Team bestellt, verschlissene Werkzeuge nachbestellt und HF-Schweißmaschinen Instand gehalten.
Auf die Frage hin, was das Team aus der Ruhe bringen kann, scherzt ein Kollege während der Aufnahme für das Gruppenbild: „Wenn der Bildschirm aussieht wie jetzt!“ Zu sehen sind drei Störmeldungen, die noch nicht in Bearbeitung sind. „Wenn eine Maschine steht, dann müssen wir schnell helfen“, betont Rainer Hagenauer. Das stellt den 27-Jährigen insbesondere in der Urlaubszeit vor Herausforderungen, denn länger liegen lassen können die Experten auch bei niedrigerer Besetzung nichts. Umso wichtiger ist ein guter Austausch mit den anderen Teamleitern und dem TAN-Team in Gera, um gut priorisieren zu können.
Auch der Zusammenhalt im Team ist für Rainer Hagenauer wichtig: „In unserem Job brauchen wir helfende Hände. Mein Team hat mich bisher immer super aufgefangen, wenn ich etwas nicht allein lösen konnte. Ich wünsche mir, dass unser Miteinander weiterhin so gut bleibt.“ Dafür will der Teamleiter gemeinsame Aktivitäten nach Feierabend fördern. Ein Team-Ritual wird definitiv erhalten bleiben: gemeinsam wird jeden Donnerstag Döner bestellt.
Über Rainer Hagenauer
Rainer Hagenauer (re.) ist seit April 2025 Teamleiter des Teams Technische Anlagen. Der gelernte Elektroniker für Betriebstechnik hat über 2,5 Jahre seinen Meister für Infrastruktur in der Fachrichtung Elektrotechnik in der Abendschule gemacht. Vor seinem Job bei Bauerfeind war er bereits Teamleiter in der Instandhaltung bei Amazon in Gera. Nach Feierabend widmet sich der Wünschendorfer dem Sport Strongman, bei dem er unter anderem Traktoren zieht oder schwere Steine hebt. Dafür trainiert der 27-Jährige 3-mal wöchentlich im Fitnessstudio und bereitet sich vor größeren Wettkämpfen wie dem „Milo Barus“ im Eisenberger Mühltal auf dem eigenen Hof spezifisch auf einige der vielen Disziplinen vor.