3D-Druck in Mailand
3D-gedruckte Einlagen bei Olympischen Spielen dabei

Zum ersten Mal kommen bei Olympischen Spielen 3D-gedruckte-Einlagen von Bauerfeind zum Einsatz und ergänzen den gewohnten Service rund um individuell geschliffene Einlagen.

Produziert werden sie vor Ort aktuell von Orthopädietechnikermeister Mattis Hohmann und Außendienstmitarbeiterin Nathalie Preischl. Schulungen erhielten beide von Johannes Hartwig von Rothballer sowie Ralf Kecke, der die Technik aufgebaut hat, und Mit-Entwickler Michael Seidler aus dem Produktmanagement Fußorthopädie. „Nur durch diesen Support ist das Drucken hier in Mailand möglich. Vielen Dank dafür“, betont Mattis Hohmann. Vor Ort durchliefen Mattis Hohmann und Nathalie Preischl gemeinsam den gesamten Prozess: vom Scan der eigenen Füße über die Modellierung in der Software Bodytronic ID:CAM bis hin zur Herstellung der fertigen Einlage im Drucker. Nathalie erleichterte ihr physiotherapeutischer Background das Verständnis der Einlagenstruktur. „Es ist schon komplex, aber sehr interessant“, sagt die 34-Jährige.

Besonders spannend war für das Team in Mailand der direkte Austausch mit den medizinischen Teams anderer Nationen. Der 3D-Drucker zog schnell alle Blicke auf sich – ein Türöffner für interessante Gespräche in Mailand.
Nathalie Preischl wird die Arbeit mit dem Thema auch nach ihrer Zeit in Mailand nützen: „Bisher war ich auch schon sprachfähig gegenüber Kunden – in Zukunft kann ich in den Gesprächen tiefere Einblicke geben.“