Bauerfeind-Kundenevent in Mailand
„Olympia ist Teil unserer DNA“
Über 30 ausgewählte Bauerfeind-Geschäftspartner aus neun Ländern haben sich in der vergangenen Woche in Mailand getroffen, wo am 6. Februar die Olympischen Winterspiele eröffnet werden. Was diese Top-Kunden allesamt miteinander verbindet: die Freude an Bewegung, an Leistung – und die Faszination Olympia. Wenige Tage vor Beginn des größten Sportereignisses der Welt bot die Veranstaltung dank hochkarätiger Gäste exklusive Einblicke in den Stand der Vorbereitungen.

Organisiert wurde dieses weltweite „Bauerfeind Hospitality Event“ von einem Team bestehend aus Kolleginnen und Kollegen vom Team „Region Western Europe & Americas“, der Tochtergesellschaft Italien, dem internationalen Kundenservice und Bauerfeind Sports.
Gastgeber Rainer Berthan, Vorstandsvorsitzender der Bauerfeind AG, sagte in seiner Begrüßungsrede: „Die Olympischen Spiele bieten uns die Möglichkeit, mit den Besten zusammenzuarbeiten: den besten Ärzten, den besten Athleten. Wir bekommen viele neue Ideen, viel Inspiration für die nächste Generation der Produkte, die wir entwickeln.“ Er zollte dem Organisationskomitee Milano/Cortina (MICO), das durch mehrere Mitglieder auf der Tagung vertreten war, seinen „allergrößten Respekt für diese organisatorische Meisterleistung, Olympische Spiele an sechs Standorten auszurichten.“ Für Bauerfeind bedeute das, es wird Teams in Mailand, Livigno und Cortina d’Ampezzo sowie auch in Antholz, Predazzo und Bormio geben. Über 40 Personen von Bauerfeind sorgen für einen reibungslosen Auf- und Abbau der Stationen sowie den orthopädietechnischen Service vor Ort, der im Schichtsystem stattfindet. Insgesamt wurden dafür über 6.000 Produkte von Zeulenroda nach Italien geschickt.



Professor Giuseppe Massazza ist der Chief Medical Officer (CMO) der Olympischen Winterspiele 2026. Als CMO verantwortet er die gesamte medizinische Organisation, die aufgrund der geografischen Ausdehnung (Lombardei, Venetien, Trentino-Südtirol) über sechs olympische Dörfer hinweg zu koordinieren ist. Der Professor für Physikalische Medizin und Rehabilitation gab Einblicke in die dezentrale Infrastruktur und die einzelnen Polikliniken. Neben der hohen Qualität der Versorgung ist dem CMO das Konzept „Legacy“ („Erbe“) besonders wichtig: Es besagt, dass Olympia einen dauerhaften, positiven Nutzen für die Menschen in den Regionen schafft – konkret soll das italienische Gesundheitssystem durch Investitionen in moderne Infrastruktur und Medizintechnik langfristig gestärkt werden.

CMO Giuseppe Massazza überreichte eine Fahne mit dem Schriftzug der Olympischen Winterspiele 2026 an unseren Vorstandsvorsitzenden Rainer Berthan. Er verwies auf die hohen Ansprüche, die an Olympische Spiele insgesamt und somit auch an das Niveau der medizinischen Versorgung gestellt werden. Der CMO lobte: „Bauerfeind ist Spitzenklasse und daher unsere Zusammenarbeit unumgänglich.“
Rainer Berthan dankte für dieses besondere Geschenk und sagte: „Unsere Teilnahme an diesen Olympischen Winterspielen ist nicht nur eine große Freude, sondern Olympia ist auch Teil unserer DNA und somit unseres Verständnisses davon, wie wir neue Ideen für die Zukunft entwickeln und unsere Position als Innovationsführer behaupten.“


Ein Höhepunkt der Tagung war das Interview mit Valentina Marchei, einer ehemaligen italienischen Eiskunstläuferin. Carlo Sabato, General Manager Bauerfeind Italia, und Fiorella Buzzanca, Marketing Managerin, sprachen mit der Mailänderin kurzweilig und unterhaltsam über ihren besonderen sportlichen Werdegang: Valentina Marchei trat 2014 im Einzel bei den Olympischen Spielen in Sotschi an und startete 2018 in Pyeongchang dann zusammen mit Ondřej Hotárek im Paarlauf.

Die 39-Jährige berichtete voller Emotionen über ihre olympischen Erfahrungen und vermittelte eindrucksvoll, was es für die Athleten bedeutet, bei den Spielen dabei zu sein. „Es geht nicht nur um Medaillen, sondern um Erinnerungen, um das Leben im Dorf, um Begegnungen, die man nie vergisst.“ Valentina Marchei sprach anschaulich darüber, wie wichtig Vertrauen in den Partner, die Trainer und Ärzte und das Equipment ist. Mit ihrer intensiven Art und den besonderen Anekdoten zog sie das Publikum in ihren Bann und alle im Saal spürten, was es wirklich bedeutet, Teil der olympischen Welt zu sein.
Hier nehmen weit gereiste Gäste Aufstellung für das Gruppenfoto mit Maskottchen Tina sowie Rainer Berthan und Kristin John (Regional Director Western Europe & Americas): Diese fünf Kunden waren extra aus Island, Dänemark, Kanada, Großbritannien und Brasilien angereist. Insgesamt waren mehr als 30 Kunden in Mailand dabei. Sie kamen des Weiteren aus Italien, Österreich und der Schweiz sowie den Niederlanden und der Mongolei.
