Mehr Lagerkapazitäten, kürzere Laufwege und neue Technik

Bauerfeind Schweiz

Etwa sieben Paletten mit Produkten werden wöchentlich von Zeulenroda nach Oberrohrdorf in die Schweiz gesendet. Dort hat Bauerfeind Schweiz eine eigene Lagerhaltung. Damit künftig größere Produktmengen aus diesem Lager die Kunden erreichen können, werden seit Ende 2022 systematisch die Lagerkapazitäten und Logistikabläufe verbessert. Ein Überblick zu den aktuellen Entwicklungen in der Tochtergesellschaft:

Dank des Lagers ist es möglich, dass Kunden in der Schweiz, die bis 13:30 Uhr Produkte aus dem Schweizer Lagersortiment bestellen, diese am folgenden Tag erhalten. Da die Schweiz nicht zu der EU gehört, wäre dies ohne Lager nur eingeschränkt und sehr teuer möglich.

Ein Ausbau des Schweizer Lagersortiments soll für die Zukunft geprüft werden. Dafür müssen Lagerkapazitäten noch besser ausgenutzt und Abläufe optimiert beziehungsweise digitalisiert werden. Gesagt, getan: Im November 2022 trafen sich sieben Kolleginnen und Kollegen vor Ort, um ganz konkret die Regal- und Ablagesysteme umzugestalten sowie durch Umräumen die Laufwege zu verkürzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Arbeitsplätze wurden verschoben und Durchbrüche in Regalsystemen geschaffen, damit die Kolleginnen und Kollegen die Waren schneller erreichen. Hinzu kommt, dass in der neuen Regalordnung mehr Produkte Platz finden.

Neue Technik und neue Prozesse

Außerdem arbeitet ein Team aus IT und Logistik in Zeulenroda mit den Kolleginnen und Kollegen in der Schweiz daran, den Einlagerungs- und Versandprozess zu beschleunigen und zu digitalisieren. In Sachen Technik werden Erfahrungen aus der Firmenzentrale und aus dem verbundenen Unternehmen Berkemann genutzt und an die Anforderungen in der Schweiz angepasst: Was im Wareneingangsprozess bisher noch viel händisch und auf Papier abgebildet wurde, soll mit neuen mobilen Endgeräten einfacher und schneller möglich sein. „Die Lagerplätze können vor Ort eingescannt werden und sind dann direkt transparent im System zu finden. Dafür wird auch die IT-Infrastruktur im Lager neu aufgebaut“, erklärt Holger Wohlrabe aus der IT-Abteilung, der die Umstellung gemeinsam mit einem Projektteam begleitet. Auch die Versandabwicklung soll perspektivisch verbessert werden. Dafür wird Im SAP-System eine Schnittstelle zur Schweizer Post eingerichtet, die Etiketten dann bereits fertig an das Lager sendet – organisatorische und technische Veränderungen, die das alltägliche Tun erleichtern und den Weg für noch effektivere Arbeitsabläufe bereiten.