Von A wie Anreise bis Z wie Zugehört

Das „Olympia-ABC“ mit ersten Impressionen von den Spielen

Die Olympischen Spiele sind eröffnet, erste Medaillen vergeben und unsere Teams meistern den Service an allen sechs Standorten – 26 Olympia-Einblicke von A bis Z. Es berichtet Claudia Metzner aus Mailand.

A: Anreise

Die Olympischen Spiele begannen für mich bereits am Münchener Flughafen an Gate 05. Während es 2 Stunden vor dem Flug hier noch recht ruhig war, begann nach und nach das übliche geschäftige Treiben. Unter die „gewöhnlichen“ Fluggäste mischten sich Journalisten mit ARD-Jacke, die zur Berichterstattung nach Mailand anreisten, ein Pärchen auf dem Weg zum Eishockey-Spiel der Frauen Deutschland gegen Schweden und Athleten mit Kanada-Trainingsoutfits. Alle hatten eins gemeinsam (inklusive mir): die gespannte Vorfreude auf die Winterspiele in Italien.

B: Berichtet

Berichtetwurde bereits im Vorfeld der Spiele im MDR-Thüringen-Journal über unseren Einsatz in Italien. Dafür war ein Dreh-Team zum Kickoff mit dem Techniker- und Orga-Team im Januar nach Zeulenroda gekommen. Das Ergebnis sehen Sie hier.

C: Chief Medical Officer zu Gast

Während die aktuellen Olympischen Spiele laufen, wird erfahrungsgemäß auch schon in die Zukunft geschaut: In zwei Jahren finden die Sommerspiele in Los Angeles statt. Erste Kontakte zum Verantwortlichen Chief Medical Officer Dr. Casey Batten und Head of Medical Service Kerry Gordon knüpfte Projektleiter Olympia Jörg Ritzerfeld gemeinsam mit dem Mailand-Team am 7. Februar. Die Verantwortlichen zeigten sich sehr beeindruckt von der Bandbreite an Produkten und stellten sehr viele Fragen. Auch IOC-Vertreterin Marie-Elaine Grant schaute vorbei und sprach sich deutlich für Bauerfeind bei den Olympischen Spielen aus: „You can‘t go without them – Ihr könnt nicht ohne sie gehen“, sagte sie zu Dr. Casey Batten und Kerry Gordon.

D: Daily

Täglicher Austausch ist bei diesen Olympischen Spielen besonders wichtig. Da alle Techniker und das Orga-Team an sechs Austragungsorten in Italien und in Zeulenroda agieren, helfen kurze tägliche digitale Austauschtermine dabei, alle standortübergreifend über Aktuelles zu informieren.

E: Essen

In Mailand ist das Mittagessen für Arbeiter im olympischen Dorf…naja…in Ordnung. Nach Feierabend ist der Aufenthalt hier aber etwas für Gourmets. In den Auslagen der vielen Cafés hält Luisa von Bauerfeind Sports jedenfalls immer Ausschau nach etwas besonders Leckerem. Ihr Geheimtipp für Ihren nächsten Italien-Aufenthalt oder zum Probieren zu Hause: sizilianische Cannoli. Das sind frittierte Gebäckteile, die zum Beispiel mit Ricotta, Vanille, Kakao, Schokoladenstückchen oder kandierten Früchten gefüllt sind.

F: Fackellauf

Fackellauf im olympischen Dorf: An den Ringen im Mailänder Dorf sammelten sich am 5. Februar am frühen Nachmittag viele Menschen aller Nationen sowie Medienvertreter. Es war kaum zu übersehen, dass dort etwas Besonderes passiert. Beim „Herantasten“ durch die jubelnde Menge und die vielen gezückten Smartphones stellte sich heraus, dass hier zwei Fackelträger gerade die Flamme übergaben, ein sehr emotionaler Moment für viele Sportlerinnen und Sportler – und für mich.

G: Grüße

Grüße sendet auch das Team aus Predazzo: Hier versorgte Alexander Lehle die Langläuferin Samaneh Beyrami Baher. Die Iranerin verließ die Klinik sichtlich gut gelaunt dank der Unterstützung. Sie kann weiter an den Spielen teilnehmen.

H: Highlight

Highlight in der Metro-Station: Hier wird den Partnern der Spiele gedankt – auch Bauerfeind ist auf den Plakaten vertreten als „Olympic Sponsor“, also lokaler Sponsor in Italien.

I: Internationales Team

Rund 40 Kolleginnen und Kollegen sind an den Standorten bei Olympia im Einsatz, aus 10 Nationen: Italien, Deutschland, Spanien, Belgien, Österreich, Schweiz, Niederlande, Frankreich, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

J: Journalisten zu Gast

Zum „Media Day“ im olympischen Dorf in Mailand am 5. Februar zeigten wir einigen für diesen Tag akkreditierten Journalisten unseren Service für Athletinnen und Athleten. Besonders interessiert war ein Kamerateam aus Japan, dem Orthopädietechnikermeister Mattis Hohmann unsere Arbeit vor Ort erklärte.

K: Kameras an

Wer die Spiele vor dem TV verfolgt, sollte diesmal besonders gute Bilder erhalten. Mehr als 810 Kamerasystemen und 1.800 Mikrofone sind an den verschiedenen Orten im Einsatz, um den Zuschauern der acht Sportarten und 16 Disziplinen spektakuläre Perspektiven zu bieten – so viele wie nie zuvor bei Olympischen Winterspielen.

L: Francesca Lollobrigida

Francesca Lollobrigidaheißt die Olympiasiegerin im Eisschnelllauf über 3000 Meter. Das lässt nicht nur viele italienische, sondern auch viele Bauerfeind-Herzen höherschlagen, denn die 35-Jährige ist Testimonial unserer Tochtergesellschaft in Italien. 

M: Medaillen

Das deutsche Team ist mit 185 Athletinnen und Athleten am Start – darunter sind 37 Medaillengewinner bei Olympischen Spielen. In Peking 2022 hatten die Deutschen Platz 2 im Medaillenspiegel errungen mit 27 Medaillen hinter Norwegen mit 37. Vielleicht kann das in diesem Jahr noch getoppt werden.

N: Neuschnee

Neuschnee in rauen Mengen ist in der vergangenen Woche in Cortina gefallen. Für unser Team vor Ort bedeutete das: Schneeschieben, Schneeketten anlegen (Dank unseres Fleet-Managements waren alle Autos mit Schneeketten ausgestattet) und mit dem Kofferraum voller Produkte von der etwas außerhalb gelegenen Servicestation in das olympische Dorf zu einem südkoreanischen Sportler fahren, der aufgrund der Wetterverhältnisse das Dorf nicht verlassen wollte. Diesen Service bietet das Team nun auch für andere Sportler einmal täglich an.  

O: Im olympischen Dorf

Im Olympischen Dorf in Mailand gibt es insgesamt rund 1.700 Betten. Etwa 950 Athletinnen und Athleten aus 41 Nationen wohnen hier, zudem mehrere hundert Betreuer. Das Dorf hat eine Größe von 38.000 Quadratmeter und ist damit so groß wie 21 Eishockeyfelder. Und zwischendrin befindet sich unsere Service-Station auf mehr als 100 Quadratmetern. Bewegt man sich im Dorf, herrscht eine besondere Atmosphäre: Athleten machen in der Teamkleidung ihrer Nationen Selfies vor den Ringen, sitzen in Liegestühlen und genießen die Sonne, geben Interviews oder sind auf dem Weg zum Essen und Training. Volunteers und Mitarbeiter wuseln zwischen verschiedenen Häusern hin und her – ein geschäftiges Treiben. 

P: Probe

Auch eine Eröffnungsfeier muss geprobt werden. Ein Teil des Teams hatte aufgrund unseres Engagements als lokaler Sponsor die Möglichkeit, die Probe im Giuseppe-Meazza-Stadion zu verfolgen. Geübt wurden alle Abläufe, die meisten Acts der Veranstaltung waren auch vertreten – so auch Superstar Mariah Carey. Nur ein wichtiger Teil der Show fehlte noch: die Sportlerinnen und Sportler.

Q: Qualität

Von unserer Qualitätim Service und von unseren Produkten ist Marie-Elaine Grant, Verantwortliche beim IOC, wie auch schon bei den vergangenen Olympischen Spielen, sehr angetan. In einer E-Mail an Projektleiter Jörg Ritzerfeld schreibt sie nach dem Besuch in unseren Räumlichkeiten in Mailand: „Wie immer war Ihr Team außerordentlich hilfsbereit und zuvorkommend. Die angebotene Produkt- und Projektpalette ist hervorragend – wirklich hochmodern und mit einem klaren Fokus auf Spitzenleistung. (…) Ihr Bestreben, einen so hochwertigen und erweiterten Service anzubieten, verdient höchste Anerkennung.“ 

R: Rotation

Damit für die Athleten von früh bis abends jemand da ist, rotieren unsere Teams in Schichten. In Mailand arbeiten die Kollegen beispielsweise in einer Frühschicht ab um 8 und einer Spätschicht ab 13:30 Uhr. 

S: Sicherheitsschleusen

Sicherheitsschleusen, ähnlich denen am Flughafen, gibt es am Eingang zum olympischen Dorf in Mailand. Hier werden alle, die das olympische Dorf betreten wollen, täglich kontrolliert. 

T: Team-Event

Unsere Teams schauten die Eröffnungsfeier an den Standorten jeweils unterschiedlich: Team Livigno verfolgte das Einlaufen der Athleten im Snow Park, Team Cortina mit Bauerfeind-Socken vor dem Laptop und Team Mailand in einer Sportsbar.

U: Unterschrieben

Unterschrieben an unserer Wand in Mailand hat unser Testimonial aus Gera: Eisschnellläuferin Josi Hoffmann schaute bei uns vorbei und ließ sich versorgen. Bei ihrem ersten Wettkampf lief die 29-jährige eine sehr starke Zeit und belegte den 14. Platz.

V: Verletzungspech

Verletzungsprech hatten bereits zu Beginn der Spiele einige Athletinnen und Athleten: In Livigno versorgte Tom Schonis von Bauerfeind Benelux beispielsweise Snowboarderin Odine Meryeta nach einer schweren Fußverletzung, was bereits vor den Wettkämpfen das Olympia-Aus für die Sportlerin bedeutete. Am gleichen Tag verletzte sich auch Freestyle-Ski-Fahrerin Kondo Kokone in Livigno schwer am Knie und bekam vom Team eine GenuTrain S Pro (s.Bild). 

W: Wohngemeinschaft

Das Olympia-Team wohnt an den jeweiligen Orten in Airbnb‘s in Wohngemeinschaften zusammen. Da kommen schon manchmal die ein oder anderen Schuhe für jede Wetterlage zusammen. 

X: XXV. Winterspiele

Zum 25. Mal werden die Olympischen Winterspiele 2026 ausgetragen – mit einem Novum: Zum ersten Mal in der Geschichte der Olympischen Spiele fungieren zwei Städte als offizielle Gastgeber. Es sind die dritten Winterspiele in Italien nach Cortina d’Ampezzo 1956 und Turin 2006.

Y: Youtube

Hier finden Sie unseren Markenfilm Move with Bauerfeind“. Er ist Teil der weltweiten Markenkampagne »Move with Bauerfeind – Because every move matters«. Im Kampagnenfilm erzählen die Bobfahrerinnen Laura Nolte und Deborah Levi, was Bewegung im Spitzensport für sie bedeutet. Die beiden starten im Zweierbob am 20. Und 21. Februar in Cortina d'Ampezzo.

Z: Zugehört

Zugehört beim Thema OIympia haben besonders interessiert die kleinen sportbegeisterten Schüler der Jenaplan-Schule in Jena. Dort waren die Winterspiele vom 2. bis 6. Februar 2026 Wochenthema und unsere Kollegin Sandra Franz, deren Tochter dort die 1. Klasse besucht, wurde angefragt, ihre Arbeit für Bauerfeind in Italien vorzustellen und über die Spiele zu erzählen. „Eine schöne Erfahrung, vor allem die Kommentare der Kinder haben mich überrascht“, berichtet Sandra Franz. „So wurde beispielsweise erzählt, wer alles in der Familie schon einmal ein Produkt von Bauerfeind getragen hat und gestaunt, wie wir diese Produkte in Italien an die Athleten abgeben.“