Olympische Winterspiele 2026

Die ersten Tage in Italien

Am 25. und 26. Januar 2026 reisten die ersten Kolleginnen und Kollegen zum Aufbau der Bauerfeind-Servicestationen nach Italien. Insgesamt wurden über 6.000 Produkte, verteilt auf 57 Paletten mit einem LKW verschickt. Dieser fuhr dann ab dem 13. Januar nach und nach alle sechs Standorte von Mailand bis nach Bormio ab und übergab die Paletten dem Organisationsteam der Olympischen Winterspiele. Bis auf einen längeren Aufenthalt in Mailand verlief die Fahrt weitgehend reibungslos, da sich der Schnee auf den Straßen noch in Grenzen hielt. Als „einfach atemberaubend“ bezeichnete Fahrer Tino Jung die Aussicht auf die italienischen Alpen und Dolomiten, die er während seiner Reise genießen konnte.

Mailand: Perfekter Start

In Mailand hat von Anfang an alles reibungslos funktioniert. Die Produkte, die von uns am Eingang des olympischen Dorfes abgegeben wurden, sind auch in unseren Räumlichkeiten in der Poliklinik angekommen. Ralph Kecke (Produktmanager Messtechnik) und Luis Ramon Molla (Bauerfeind-Spanien) betraten als Erste unseres Teams die Räume in der Klinik und installierten die Messtechnik. „In Mailand werden wir die komplette Ausstattung vom Bodytronic 410 über eine Schleifmaschine bis zum 3D-Drucker haben“, erläutert Ralph Kecke. „Ich habe mich besonders gefreut, dass sich Luis extra die Zeit genommen und mir mit dem Aufbau geholfen hat“, ergänzt er mit einem Lachen. Luis ist direkt nach diesem Einsatz wieder nach Spanien zurückgeflogen und wird ab dem 9. Februar wieder in Mailand das Team in der Versorgung unterstützen.

Wir sind startklar: Übernommen haben die Räume dann Nathalie Preischl (links, Bauerfeind-Außendienst), Mattis Hohmann (hinten Mitte, Leiter Trainings Bauerfeind-Akademie) und Luisa Bärtig (rechts, Marketing Bauerfeind Sports). Gemeinsam wurden alle Produkte geordnet und die Räume final eingerichtet. Große Unterstützung leistete dabei auch der italienische Kollege Paolo Francesco Matti (Mitte, Bauerfeind-Italien), der für den Versorgungsraum eine Behandlungsliege vorbeibrachte.

Gut durchgeplant in Predazzo

In Predazzo lief ebenfalls alles planmäßig, auch wenn die Räumlichkeiten kleiner sind. Weniger Platz bedeutet hier vor allem: effizientes Arbeiten und gute Organisation. 

Hier hatten Andreas Limbach (Leiter Messtechnik) und Alexander Lehle (Trainer Bauerfeind-Akademie) schnell „den Dreh raus“. So konnten sie auch noch einen Blick auf den Fackellauf werfen, der am 29. Januar durch Predazzo führte.

Cortina und Antholz: Herausforderungen im Blick

Einen Blick auf die Fackel konnten Marie Debbeler (Produktmanagerin b:joynz), Franz Mock (Leiter B2C E-Commerce) und Maximilian Poetzschner (Leiter Produktmanagement Orthopädie) bei ihrer Ankunft am 27. Januar nicht erhaschen. Sie haben seit der Anreise damit zu tun, überhaupt erst in unsere Räume und damit auch an unsere Produkte zu gelangen. Denn in Cortina gibt es noch eine Baustelle im neuen Klinikgebäude, da diese auch nach den Spielen medizinisch genutzt werden soll. Für unser Team bedeutet das: Wartezeit, Geduld und viel Organisationstalent. 

Dadurch frei gewordene Spitzen konnten Maximilian und Marie dafür nutzen das medizinische Personal in der kleineren Klinik in Antholz zu schulen und unsere Produktpalette vorzustellen. 

In Antholz strahlt nicht nur die Sonne: Anders als in Cortina stehen hier bereits Räume und Produkte zur Verfügung, so dass unser Service bereits bestens präsentiert werden konnte.

Livigno und Bormio: Platz für Kreativität

Ähnlich gestaltet sich die Situation in Livigno und Bormio. Allerdings mangelt es gerade in Bormio nicht an Räumen für unseren Service oder an Produkten, sondern schlichtweg an Platz und Regalen, um die Produkte zu sortieren. So sind innovative Lösungen bis zur Eröffnung der olympischen Dörfer am 30. Januar gefragt, um alle Kartons und Paletten sortiert zu haben. 

Unterstützt wurde das erste Team Livigno/Bormio um Robert Cardenas (Marketing Bauerfeind Sports, rechts), Jörg Mildner (Medical Affairs, links) und Riccardo Bozza (Bauerfeind-Italien) von Ralph Kecke (Mitte), der nach seinem Einsatz in Mailand nun im Norden Italiens, an der Grenze zur Schweiz alle Messsysteme installiert.

Schritt für Schritt bereit

Trotz unterschiedlicher Herausforderungen an den einzelnen Standorten geht der Aufbau gut voran. Ob in großen oder kleinen Räumen, ob alles direkt bereitsteht oder noch organisiert werden muss – die Teams bringen Engagement, Kreativität und Teamgeist ein, um die Athleten ab dieser Woche bestmöglich zu unterstützen.