Kick-off für Olympia
Gelungener Team-Auftakt in Zeulenroda
Zwei Tage voller Austausch, Praxis und Teamgeist: Beim Workshop in Zeulenroda am 15. und 16. Januar bereiteten sich unsere Orthopädietechniker intensiv auf ihre kommenden Aufgaben bei den Olympischen Winterspielen vor.
„Habt Spaß, genießt die Zeit und vertretet unser Unternehmen besonders eindrucksvoll mit Eurem Knowhow.“ Mit diesen Worten sprach unsere Vorständin Technik Katharina Dietrich am 16. Januar 2026 während des Kick-offs zu den Orthopädietechnikern, die für Bauerfeind bei den Olympischen Spielen in Italien Athletinnen und Athleten versorgen werden. Am 15. und 16. Januar kamen sie mit dem Organisationsteam in der Bauerfeind-Akademie in Zeulenroda zusammen, um sich fachlich sowie organisatorisch auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten. „Wir haben bei diesen Olympischen Winterspielen die große Herausforderung zu meistern, an allen sechs Stationen gleichzeitig einen qualitativ hochwertigen Service für die Athletinnen und Athleten zu bieten“, sagte Projektleiter Jörg Ritzerfeld in seiner Begrüßung. Für ihn lag die Bedeutung dieses intensiven Workshops auch darin, sich als komplettes Team auf die kommenden Wochen einzuschwören.

Das Team steht im Mittelpunkt

Daher war das Treffen in Präsenz eine gute Möglichkeit, um den persönlichen Austausch zu fördern. „Der Workshop bot einen deutlichen Mehrwert hinsichtlich Abstimmung und Perspektivwechsel. Der Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Ländern half uns, unsere tägliche Arbeit in einen breiteren, strategischeren Kontext zu stellen“, lautete das Fazit von Fabio Terrazzi von Bauerfeind-Italien. Fabio wird vom 9. bis 26. Februar 2026 in Cortina und Antholz im Einsatz sein. Er ist das erste Mal bei Olympischen Spielen für Bauerfeind dabei. Genau wie Thimoté Rouzin, sein Kollege aus Frankreich, der ebenso sehr von den Workshops profitierte. „Da jeder Markt seine Besonderheiten hat, ist in Frankreich nicht die gesamte Bauerfeind-Produktpalette verfügbar. Diese Workshops halfen mir daher sehr, nochmal alles kennen zu lernen und die Produkte in den Händen zu halten. Mir persönlich boten sie zudem Einblicke in die Fußorthopädie, ein Gebiet, das in Frankreich noch nicht so weit entwickelt ist“, ergänzt Thimoté. Er ist vom 4. bis 16. Februar in Livigno im Einsatz.
Begleitet wurden die Workshops teilweise auch durch ein Kamerateam vom MDR, das für eine spätere Olympia-Berichterstattung im Vorhinein festhalten wollte, wie sich Thüringer Unternehmen auf das sportliche Highlight in diesem Winter vorbereiten.
Praxisnahes Arbeiten rund um die Produktversorgung
Der erste Tag war vollständig der Produktversorgung gewidmet. In mehreren praxisorientierten Workshops erhielten die Teilnehmenden von den Kollegen aus der Bauerfeind-Akademie sowie aus den Bereichen Messtechnik und Medical Affairs vertiefende Informationen zu Produkten, Indikationen und Anpassungsmöglichkeiten.


Im Workshop zur Einlagenversorgung vermittelte Dirk Schwager, Leiter für die Sport Performance Konzepte, nochmals die grundlegenden Schritte – von der ersten Beurteilung von Stand, Haltung und Bewegung über die Analyse der Füße und Sportschuhe bis hin zur praktischen Umsetzung. Anschließend demonstriere Dirk Schwager, wie Einlagen auf Basis der gewonnenen Daten individuell angepasst werden.

Alexander Lehle, Trainer in der Bauerfeind-Akademie, stellte das Produktportfolio der Bandagen vor, das bei Olympia zum Einsatz kommt. Dazu erläuterte er das Anpassen der Bandagen für verschiedene Körperregionen – vom Fuß über Knie, Rücken und Schulter bis zur Hand. Ergänzend gab es Informationen zu den Kompressionsstrümpfen, die ebenfalls Teil der Versorgung sein werden.

Im Orthesen-Workshop, der von Jörg Mildner und Richard Klein, vom Team Tragetests geleitet wurde, lag der Schwerpunkt auf Sprunggelenk-, Knie- und Handorthesen. Hier konnten die Teilnehmer das korrekte Anlegen sowie die individuelle Anpassung für den jeweiligen Athleten gemeinsam üben.

Abgerundet wurde der erste Tag durch den Themenblock Messtechnik. Ralph Kecke, Produktmanager in der Messtechnik, stellte die geplante Ausstattung der Standorte vor und erläuterte die Unterschiede zwischen den einzelnen Einsatzorten. Während in Mailand die vollständige Messtechnik inklusive digitaler Werkbank und 3D-Drucker zur Verfügung stehen wird, kommen an den übrigen Standorten vor allem das Messsystem Bodytronic 140 und teilweise der 3D-Scanner Bodytronic 410 zum Einsatz. Die Installation der Systeme in den Kliniken erfolgt bis Ende Januar.
Organisation, Austausch und persönliches Kennenlernen

Der zweite Workshop-Tag wurde vom Marketing-Team Bauerfeind Sports geleitet, die federführend auch die Organisation des Olympia-Projekts leiten. So stand auch die Organisation der einzelnen Stationen im Vordergrund. Die standortbezogenen Gruppen beschäftigten sich zum Beispiel mit Reiseplanung, Unterkünften, Akkreditierungen und Zugangsberechtigungen. Für viele war es auch das erste persönliche Treffen innerhalb ihres Clusters, was den Austausch erleichterte und das Miteinander stärkte. „Ich habe mich gefreut, meine Kolleginnen und Kollegen aus allen Ländern kennenzulernen, und es war ein schönes Gefühl zu wissen, dass wir in der gleichen Sache unterwegs sein werden. Die gleiche Idee verbindet uns. Wir helfen den Sportlern in den wichtigsten Momenten ihres Lebens. Es macht mich stolz, Team Olympia zu sein“, resümierte Alicja Pauck von Bauerfeind-Schweiz, die vom 14. bis 26. Februar 2026 in Livigno vor Ort sein wird.