"Qualität in allen Belangen"
Olympia 2024 in Paris

Vom 26. Juli bis zum 11. August werden in Paris die Olympischen Sommerspiele 2024 ausgetragen. Bauerfeind ist als Lieferant dabei. Welche vier Personen im Dezember in Paris die entscheidende Präsentation gehalten haben und wie es nun weitergeht, erklärt Jörg Ritzerfeld, Marketingleiter Bauerfeind Sports und Leiter unserer Olympia-Projekte.
Jörg, Bauerfeind ist Lieferant für Paris 2024. Was heißt das konkret?
Das heißt konkret, dass das OCOG, also das Organisationskomitee für Paris 2024, unsere Produkte und unseren Service einkauft. Exklusiv! Allerdings haben wir keine Marketingrechte. Wir werden also unsere Produkte nach Paris liefern und dort mit einem Bauerfeind-Team in der Poliklinik im Olympischen Dorf verletzte Athleten versorgen. Mit den Olympischen Ringen werben, das dürfen wir auch diesmal nicht, denn wir sind keine Sponsoren.
Bis zur Eröffnungsfeier in Paris sind es weniger als 200 Tage. Warum hat das alles so lange gedauert?
In der Tat war das die längste Bewerbungsphase, die wir je für Olympische Spiele hatten. Dabei gab es bereits 2021 die ersten Kontakte zum OCOG. Dort lief bekanntlich auch nicht alles nach Plan und es hat bis September 2023 gedauert, ehe das OCOG die Ausschreibung zu unserer Kategorie veröffentlicht hat. Dann musste der Fragenkatalog ziemlich schnell beantwortet werden und mein Dank geht an dieser Stelle in die vielen Abteilungen, die uns dabei unterstützt haben! Das war eine tolle Teamleistung.

Am 18. Dezember war eine Delegation von Bauerfeind in Paris und hat präsentiert. Wer war alles dabei?
Wir waren zu viert beim OCOG: Unsere Vorständin Katharina Dietrich. Philippe Chenaie, der Leiter unserer Tochtergesellschaft in Frankreich. Maximilian Poetzschner, Leiter Produktmanagement Orthopädie, und ich sind aus Erfurt mit dem Zug nach Paris gereist.
Was hat das OCOG von Bauerfeind als Lieferanten überzeugt?
Wir bieten das, was sich die Franzosen von A bis Z wünschen: Ein Portfolio, das alles abdeckt. Ein erfahrenes Team, technisches Know-how und unsere Qualität in allen Belangen. Darüber hinaus legt das OCOG Wert auf deutsche Wertarbeit, Diskretion und Regeltreue. Sie haben sich sogar unsere Lieferketten, unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen und unseren Code of Conduct ganz genau angesehen. Was sie gesehen haben, hat sie überzeugt, und mit ihrer Wahl sind die Franzosen – und natürlich wir – sehr glücklich.
Wie geht´s nun weiter im Projekt?
Wir starten jetzt durch, wenn auch deutlich verzögert. Zum Glück können wir auf Projekterfahrungen früherer Sommerspiele zurückgreifen. Dennoch gibt es jetzt sehr viel organisatorisch und inhaltlich zu klären. Und: Wir benötigen rund 8.000 Produkte. Die müssen natürlich auch pünktlich produziert und auf den Weg nach Paris gebracht werden. Bei alledem vertrauen wir auf die gewohnt zuverlässige Zuarbeit und Hilfe aller Projektbeteiligten.