Messtechnik-Handbuch als Bettlektüre
Franziska Bube, Deutschland

Ganz im Süden Deutschlands zwischen Starnberger See und Chiemsee war Franziska Bube (ehem. Wunn) bis Ende 2020 als Bezirksleiterin im Außendienst tätig. Das ist eine Region, in der in der Vergangenheit kaum 3D-Messtechnik von den Fachhändlern genutzt wurde. Franziska konnte hier allein im vergangenen Jahr fünf Fachhändler überzeugen, unsere 3D-Körperscanner zu installieren und zu nutzen – darunter sogar das insgesamt hundertste Bodytronic 610 im Fachgeschäft Piegsa in Geretsried. Seit diesem Jahr heißt es nun rund um Rhein und Ruhr – denn mit ihrer Heirat hat Franziska auch das Gebiet gewechselt und berät jetzt Qualitätspartner und Ärzte in Nordrhein-Westfalen.
War es für dich im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie besonders leicht, die Kunden für unsere 3D-Messtechnik zu begeistern?
Tatsächlich schon, weil einfach das kontaktlose Messen in der jetzigen Zeit überzeugt. Es findet ein Umdenken im Handel statt. Das Thema Digitalisierung ist bei den Kunden präsent und da zählt natürlich unsere Messtechnik dazu. Bei Herrn Piegsa war es sogar so, dass er aktiv bei mir nach einem Messsystem nachgefragt hat.
Von der Anfrage bis zum Aufbau – wie schnell können wir den Wunsch nach Messtechnik erfüllen?
Wenn die Kunden grundsätzlich ihr Interesse äußern, machen wir erst mal einen Termin aus und besprechen alle Details. Wir schauen uns die Messkabine an und messen aus, wo es sinnvoll ist, ein Gerät aufzustellen. Wir beraten, wie unsere Technik mit dem Computersystem des Händlers verknüpfbar ist. Wenn das alles geklärt ist, wird der Vertrag ausgefüllt. Und danach geht es relativ schnell. Die Kollegen aus dem Bereich Messtechnik sind immer sehr flott dabei, wenn es um die Installation im Fachgeschäft geht.
Nutzen deine Fachgeschäfte die Körperscanner auch für Bandagen-Versorgungen?
Ja, vor allem wenn sie denken, dass der Patient eine Maßanfertigung benötigt. Und sie nutzen die Technik gerade jetzt, um berührungslos zu arbeiten und so die Ansteckungsgefahr mit Covid-19 zu verringern.
Wie unterstützt du deine Kunden, wenn das Messsystem installiert ist?
Bei mir im Gebiet habe ich auch alle Schulungen zu den Systemen gemacht. Eine ganze Zeit lang war daher das Messtechnik-Handbuch meine Bettlektüre. Inzwischen hab ich’s drauf. Ich erkläre den Mitarbeitern die Funktion und jeder darf einmal eine Messung eigenständig durchführen. Bei den ersten Messungen mit den Patienten bin ich dann auch dabei, um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sonst bin ich telefonisch für meine Kunden ansprechbar. Zwei bis drei Wochen nach der Installation schau ich nochmal vorbei, aber dann sind in der Regel alle fit. Eigentlich ist die ganze Nachbetreuung sogar aufwändiger als die Vorarbeit.
Über Franziska Bube
Aus Bayern nach Nordrhein-Westfalen: Franziska hat noch kurz vor Weihnachten im vergangenen Jahr geheiratet und ist zu ihrem Mann nach Nordrhein-Westfalen gezogen. Damit wechselt sie im neuen Jahr auch ihr Vertriebsgebiet: Die gelernte Orthopädiemechanikerin betreut jetzt die Qualitätspartner und Ärzte in NRW. Ob im Süden oder Westen – die 24-Jährige liebt an ihrem Job, dass sie viel mit Menschen arbeiten und die Medizin mit der Technik verbinden kann.