20 Azubis starten ihren beruflichen Weg
Die nächste Generation

Eine aufregende Woche liegt hinter 20 jungen Frauen und Männern, die ab sofort ihre Lehre bei Bauerfeind in Zeulenroda und in Gera beginnen. Neu in Sachen Ausbildung: Erstmals erhielten die Azubis eine ganze Woche lang Einblicke ins Unternehmen und ab sofort wird auch wieder am Standort in Remscheid ausgebildet.
Am 22. August starteten die Neulinge in ihre Ausbildungswoche, ein kompaktes Einarbeitungsprogramm, in dem auch der Spaß nicht fehlen durfte. „Ziel war es, dass die Azubis gleich einen möglichst guten Einblick ins Unternehmen bekommen“, erklärt Celina Purfürst, Personalreferentin Ausbildung, die diese Woche gemeinsam mit Kollegen organisiert hat. Auf dem Programm standen unter anderem das Kennenlernen verschiedener Unternehmensbereiche, Team-Building-Aktionen, Gespräche mit den Ausbildern und zum Abschluss eine Schnitzeljagd durchs Unternehmen.
Erstmals sind unter den Azubis auch junge Nachwuchskräfte aus Tunesien. Aufmerksam geworden ist das Team um Recruiter Daniel Wagner auf die zwei Frauen und drei Männer über das Goethe-Institut, eine gemeinnützige Organisation, die die deutsche Sprache fördert und Verbindung zu zahlreichen Schulen im Ausland hat. „Die Bewerbungseingänge für Ausbildungsberufe sind seit Jahren rückläufig. Da Bauerfeind stetig wächst und wir den Nachwuchs für unseren Standort jedoch unbedingt benötigen, gehen wir erstmals diesen Weg, um Azubis einzustellen“, erklärt Daniel Wagner die Entscheidung und ergänzt:
„Wir freuen uns, alle Azubis bei uns begrüßen zu dürfen und wünschen ihnen einen guten Start ins Arbeitsleben.“ Diesen hatte ein junger Kollege bereits Anfang August in Remscheid. Nach 14 Jahren ohne Azubis am Standort wird er zum Maschinen- und Anlagenführer ausgebildet.
Ab dem kommenden Ausbildungsjahr erweitert Bauerfeind zudem das Ausbildungsangebot: Hinzu kommen die Ausbildungsberufe Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und Fachinformatiker für Systemintegration. Bewerbungen für den Start am 7. August 2023 werden auch jetzt schon angenommen und Empfehlungen im Programm „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“ berücksichtigt.