Von fünf auf 300 Beschäftigte
Bauerfeind wächst in Gera

Von fünf auf 300 Beschäftigte in nur wenigen Jahren: Der Standort Gera hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Bestandteil der Unternehmensstruktur von Bauerfeind entwickelt. Mit Nicole Becker ist dort kürzlich die 300. Mitarbeiterin gestartet – ein Meilenstein für die Teams in Gera. Weitere Investitionen sind geplant.
2019 starteten im Gewerbepark Keplerstraße fünf Beschäftigte. Seit kurzem arbeitet hier die 300. Mitarbeiterin: Nicole Becker. Die 41-Jährige fertigt Orthesen für Schulter und Daumen. Sie schweißt im Team GOK 1 (Gera Orthesen Konfektion 1) aktuell die Klettverschlüsse und das Logo der OmoLoc ein und hat in kurzer Zeit bereits verschiedene Produkt- und Baugruppen kennengelernt.
Wie viele ihrer Kolleginnen und Kollegen ist Nicole Becker als Quereinsteigerin zu Bauerfeind gekommen. Zuletzt arbeitete sie als Sprechstundenhilfe in einer Arztpraxis und davor am Digitaldruck-Standort von Fujifilm in Gera, der 2020 geschlossen wurde.
Bei Bauerfeind fühlt sie sich gut aufgenommen: „Ich mag die Atmosphäre hier und das Gefühl, nach meiner Früh- oder Spätschicht viel geschafft zu haben, wenn meine Kisten voll sind.“ Auch die langfristige Perspektive bei Bauerfeind in Gera überzeugt die Mutter von zwei Kindern: „Hier kann ich wachsen und immer Neues dazulernen. Ich würde gern bis zur Rente bei Bauerfeind bleiben.“

Dass mittlerweile 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort beschäftigt sind, freut Betriebsleiter Lars Eulitz, der die Entwicklung der Betriebsstätte von Beginn an begleitet hat: „Wir möchten in Gera langfristig und stabil zum Unternehmenserfolg beitragen. Deshalb investieren wir in moderne Technologien zur Effizienzsteigerung und in eine starke Belegschaft, um mit der Betriebsstätte Gera langfristig und stabil zum Unternehmenserfolg beizutragen.“
2025 wurden neue Produktionsflächen im Haus 24/26 erschlossen und dort auch das Rohwarenlager aufgebaut. Außerdem wurde eine neue Trafo-Station installiert, um die Energieversorgung zukünftig sicherzustellen. Für die kommenden Monate sind weitere Investitionen in die Gebäude geplant: Fassaden, Fenster, Aufzüge und einige Produktionsflächen sollen modernisiert werden.
