Neues von der Baustelle
Es geht voran bei Energiezentrale, Zentrallogistik und Campus
Wir haben für Sie einen Blick in die Energiezentrale und hinter die Zentrallogistik geworfen. Außerdem zeigen wir, welches wichtige große Teil am frühen Morgen angeliefert wurde.
Energiezentrale

In der Energiezentrale beginnt aktuell der Innenausbau. Ein großer Teil der Anlagentechnik ist vor Ort, so zum Beispiel neue Pufferspeicher, die deutlich größer sind als alle bisherigen Modelle am Standort. Außerdem zu sehen sind die Heiz- und Kälteverteiler, über die Leistungen an unserem Standort verteilt werden. Damit die neuen Medien an den bestehenden Gebäuden angebunden werden können, sind zahlreiche Baumaßnahmen nötigt. „Bei diesen Bestandsanbindungen kommen wir gut voran“, sagt Projektleiter David Eichhorn. Bis September soll dann die Medientrasse aufgebaut werden, also die Verbindung zu den bestehenden Gebäuden.

Im Bild zu sehen ist die neue Niederspannungshauptverteilung der Energiezentrale. Sie ist das zentrale Element zur Stromverteilung.
Campus

Was aussieht wie ein längliches Schwimmbecken an der Nordseite des Firmengeländes, ist die Baugrube für einen sogenannten Stauraumkanal. Hierfür wurde heute (14. Juli) in den frühen Morgenstunden das erste Bauteil, das Einlaufbauwerk, angeliefert und mit Hilfe eines Krans eingesetzt. Der Stauraumkanal hat, vereinfacht gesagt, die Funktion eines großen unterirdischen Regenrückhaltebeckens. Wir brauchen das, weil künftig durch die Neubauten deutlich mehr Regenwasser aufgenommen wird als bisher. Der Stauraumkanal sammelt dieses Wasser zunächst und gibt es anschließend kontrolliert an das Entwässerungssystem weiter. In den kommenden Tagen wird ein zweites, noch größeres Einlaufbauwerk für den zweiten Stauraumkanal neben Halle 2 angeliefert.
Damit bestehende Abwasser- und Regenwasserleitungen erweitert und angepasst werden können, musste nun auch der Tower-Parkplatz weichen.
Aktuell wird außerdem der Oberboden im Bereich des neuen Campus aufgetragen, begradigt und verbessert. Dem Unterboden wird eine definierte Kalk-Zement-mischung zugefügt, sodass die Gebäude künftig stabil stehen können.
Zentrallogistik
Zuerst hatten die Hitzewelle und Regen die Aktion verhindert: Anfang Juli konnte nun aber die Bodenplatte für das neue Shuttlelager gegossen werden. Auf der Platte werden durch ein kleines Gerät, das aussieht wie ein Mähroboter, Maße für den Stahlbau genommen. Dieser wird ab Ende Juli errichtet.

Beim Vorzonengebäude sind die Säulen sowie die Dachbinder bereits gestellt. Aktuell wird die Zwischenebene vorbereitet, auf der zukünftig Arbeitsplätze für die Kommissionierung zu finden sein werden.
