Bauerfeind beim olympischen Fackellauf
Emotionale Momente in Italien

Beim olympischen Fackellauf durften drei Bauerfeind-Kolleginnen und- Kollegen im Dezember in Italien das olympische Feuer tragen. Vorständin Technik Katharina Dietrich (Mitte), Marion Grimm (links) aus dem Team BS in der Produktion in Zeulenroda und Rudolf Kulessa (rechts), Teamleiter der Kleberei und Logistik in Remscheid reisten dafür in die italienische Küstenstadt Livorno, die 30 Kilometer südöstlich von Pisa liegt. Sie erzählen von bewegenden Augenblicken, besonderer Nähe zu den Menschen vor Ort und einem neuen Blick auf die Olympischen Spiele.
Was war der prägendste Moment, an den Sie sich rund um Ihren Fackellauf erinnern?

Katharina Dietrich: Die Übergabe der olympischen Fackel war für mich ein ganz besonderer Moment – eine beeindruckende Tradition, die so weit in die Geschichte zurückreicht. In diesem Augenblick wurde mir bewusst, dass nur sehr wenige Menschen jemals die Chance haben, die olympische Flamme zu tragen – das hat mich sehr bewegt. Auch eine Begegnung am Sammelplatz in einer Schule, bei der wir zufällig auf die Mutter einer Bauerfeind-Kollegin aus Shanghai trafen, hat mir gezeigt: Manchmal ist die Welt wirklich ein Dorf.
Marion Grimm: Die Übergabe des olympischen Feuers an meine Fackel. Erst habe ich es gar nicht gesehen und dann wurde mir gesagt, dass es jetzt an ist. Und der anschließende Lauf natürlich. Es haben sich so viele Leute eingefunden. Das ist besonders, wenn einem die Massen zujubeln.
Rudolf Kulessa: Der prägendste Moment war für mich die Übergabe der Fackel-Flamme. Die besondere Atmosphäre und das Gefühl, Teil einer langen Tradition zu sein, haben diesen Moment für mich unvergesslich gemacht.
Welchen Eindruck haben Sie von der olympischen Stimmung in Italien? Welche Emotion hat der Lauf bei Ihnen ausgelöst?
Katharina Dietrich: Es war beeindruckend zu sehen, wie begeistert Italien Olympia feiert – die Straßen entlang des Fackellaufs waren voller Menschen. Wir wurden sogar mehrfach angesprochen, weil wir noch unsere Fackellauf-Jacken trugen, und nach unseren Gefühlen und unserer Herkunft gefragt. Diese Offenheit und Begeisterung haben bei mir große Freude und Stolz ausgelöst.

Marion Grimm: Es war superschön. Die Stimmung war hervorragend. Die Teilnahme an dem Lauf wird mir immer in Erinnerung bleiben und ist ein schöner Abschluss meiner 43 Jahre bei Bauerfeind.
Rudolf Kulessa: Der Eindruck ist von großer Freude und Stolz geprägt. Italien vermittelt eine Mischung aus sportlicher Leidenschaft, kultureller Offenheit und Sinn für Inszenierung. Menschen kommen zusammen, applaudieren, fotografieren, feiern mit spürbarem Stolz und Wärme. Das hat bei mir tiefe Rührung, Stolz und Gänsehaut ausgelöst – besonders beim ersten Applaus und Blickkontakt mit den Zuschauern.
Wie werden Sie die olympischen Spiele unter diesem Eindruck verfolgen? Haben Sie eine Lieblingssportart oder einen Lieblingssportler?
Katharina Dietrich: Ich werde die Spiele mit noch mehr Begeisterung verfolgen, besonders den Super-G, den ich sehr gern schaue. Ich hoffe auf gute Platzierungen für Emma Aicher, Alexander Schmid und Sebastian Holzmann. Auch Marco Odermatt werde ich mit großer Spannung verfolgen.
Marion Grimm: Mit großem Interesse werde ich Eiskunstlauf und Skispringen verfolgen. Ich schaue schon nochmal anders auf die Olympischen Spiele als sonst.

Rudolf Kulessa: Die Teilnahme am Fackellauf war für mich ein prägendes Erlebnis. Sie hat meine Wertschätzung für Olympischen Spiele vertieft. Ich werde die Wettbewerbe mit einem besonderen Bewusstsein für Gemeinschaft, Fairness und sportliche Höchstleistung verfolgen. Zurzeit habe ich keine bestimmte Lieblingssportart und keinen Lieblingssportler. Nach den Spielen könnte sich meine Meinung ändern.
Zum Fackellauf
Der Fackellauf der Olympischen Winterspiele 2026 begann im November 2025 und führt durch alle 110 Provinzen Italiens. Insgesamt 10.000 Läuferinnen und Läufer tragen die Fackel. Neben Katharina Dietrich, Marion Grimm und Rudolf Kulessa haben durch den Sponsorenvertrag von Bauerfeind mit dem lokalen Organisationskomitee weitere Bauerfeind-Beschäftigte die Möglichkeit, die olympische Fackel für Bauerfeind zu tragen. Wir halten Sie in der kommenden Ausgabe von Nahtlos darüber auf dem Laufenden.