Fazit vom Projektleiter zur Halbzeit

Tolles Team und viele Kilometer zwischen Livigno, Mailand und Cortina

Zwischen allen sechs Orten pendelt seit dem 28. Januar Projektleiter Jörg Ritzerfeld. Er hat bis jetzt schon rund 3.300 km zurückgelegt und reist von Termin zu Termin. „Grund für meine vielen Reisen sind neben den organisatorischen Aufgaben auch Treffen mit den Delegationen und dem IOC, für das wir regelmäßig eine Statistik erstellen“, so Jörg. Insgesamt gab es bis zum 16. Februar 226 Versorgungen. Es wurden bisher 414 Produkte abgegeben. Spitzenreiter waren Bandagen und Orthesen, insbesondere an Athleten in den Ski- und Snowboard-Wettbewerben. „Wir liegen damit zwar leicht hinter den Zahlen anderer Winterspiele, allerdings sind die aktuellen Spiele auch nicht mit vorangegangenen zu vergleichen“, erklärt der Projektleiter für Olympia. „Dadurch, dass wir an insgesamt sechs Standorten, zumeist außerhalb der olympischen Dörfer, tätig sind, kommen auch weniger Athleten, die eher präventiv oder regenerativ nach einem Produkt von uns fragen. Es sind eher die schweren Fälle, die uns in den Kliniken erreichen.“ Lobende Worte fand er für das besonders große internationale Team. „Ich bin sehr stolz auf die Kolleginnen und Kollegen. Wir haben bei diesen Spielen so viele Techniker im Einsatz wie noch nie zuvor, darunter auch viele internationale Mitarbeiter, die uns insbesondere bei Sprachbarrieren sehr unterstützen. Die italienischen Kollegen waren zuvor noch nie bei einem Olympia-Einsatz und haben mit sehr viel Herz und sprachlichem Gespür dazu beigetragen, dass wir in den Kliniken auch viele Kontakte knüpfen und den organisatorischen Aufwand teilweise verringern konnten.“