Schlussbilanz der Olympischen Winterspiele
Bauerfeind-Produkte gefragt in Italien

Das war schon immer so bei den Olympia-Einsätzen: Jede Versorgung und alle abgegebenen Produkte müssen dokumentiert werden von unseren Kolleginnen und Kollegen. Die Olympia-Statistik 2026 zeigt: Über 800 Bauerfeind-Produkte wurden an den sechs Standorten abgegeben. Benötigt wurden vor allem Bandagen für Knie (140), Rücken (57) sowie Hand (43). Besonderer Beliebtheit erfreuten sich – wie auch bei allen Olympischen Spielen zuvor – die Kompressionsstrümpfe zur Regeneration.
Unsere Produkte wurden benötigt, wenn sich die Sportler akut verletzt hatten, ein altes Problem wieder aktuell wurde oder diverse Überlastungserscheinungen auftraten. Dabei variierte der Bedarf von Standort zu Standort: Dort, wo die Wettbewerbe im Freestyle-Skiing, Snowboarding oder Ski Alpin ausgetragen wurden, kam es zu den meisten akuten Verletzungen. Sehr beschaulich ging es dagegen zum Beispiel in Antholz beim Biathlon zu.
Relativ ausgeglichen ist die Anzahl der Personen, die an den einzelnen Standorten versorgt wurden: In Mailand wurden circa 100 Personen betreut sowie in Cortina d’Ampezzo (mit Antholz) und Predazzo jeweils knapp 80 Personen. Um die 120 und damit am meisten Patienten gab es in Livignio und in Bormio. Hier wurde auch ein Großteil der insgesamt 35 Knieorthesen benötigt, die laut Statistik in Notfällen zum Einsatz kamen.
„Unsere Produkte wurden gebraucht und wir waren an den einzelnen Standorten auch richtig aufgestellt“, betont Projektleiter Jörg Ritzerfeld und verrät am Schluss noch zwei weitere Zahlen: 1.) Bei den diesjährigen Winterspielen nutzten Personen aus 61 Ländern den Bauerfeind-Service. (Zur Einordnung: Es sind Mannschaften aus knapp 100 Ländern dabei.) Und 2.) Alle 16 Sportarten waren vertreten.
