Bauerfeind investiert 100 Mio. Euro bis 2028
Jetzt wird weiter ausgebaut in Zeulenroda
Viele Monate lang wurde geplant und vorbereitet – nun ist der letzte Schritt getan: In dieser Woche wurde der Vertrag mit dem Bauunternehmen Ed. Züblin AG unterschrieben. Der Aufsichtsrat hatte zuvor grünes Licht gegeben für die Standorterweiterung in Zeulenroda. Jetzt wird weiter ausgebaut. Ab Anfang Juni rollen die nächsten Bagger an.
Damit startet das größte Investitionsvorhaben in der Geschichte von Bauerfeind: Bis zum Frühjahr 2028 werden in Zeulenroda insgesamt rund 100 Millionen Euro investiert in neue Produktions- und Lagerflächen, ein modernes „Community Center“ sowie in die neue Energiezentrale und die erweiterte Zentrallogistik.

Was wird ab Mai neu gebaut?
Neben Halle 2 entsteht ein neuer, noch größerer Hallenkomplex: Er besteht aus einer Produktionshalle, in die das Innovationszentrum integriert wird. An der Nordseite dieser Halle wird direkt ein Rohwarenlager angeschlossen. Ergänzt wird das Ensemble durch ein „Community Center“. Dieser Neubau beeindruckt durch seinen trapezförmigen Grundriss, die gläserne Fassade und einem aus dieser Fassade herausragenden weißen Balkon-Umlauf. Dieses architektonische Schmuckstück beherbergt dann das neue
Mitarbeiterrestaurant. Außerdem bietet sich hier auch genügend Platz für Meeting- und Schulungsräume sowie für einen Konferenzbereich. Damit entsteht ein attraktiver Anlaufpunkt für Beschäftigte und Gäste gleichermaßen – schräg gegenüber dem weithin sichtbaren Bauerfeind-Tower, der zentraler Fixpunkt des Standortes bleibt.
Entwicklung zu einem attraktiven Campus
Auch das Umfeld verändert sich grundlegend: Zwischen den bestehenden und neuen Gebäuden entsteht Schritt für Schritt ein moderner Campus mit zentraler Promenade sowie großzügigen Grünflächen mit vielen Bäumen und Aufenthaltsbereichen wie in einem Park. Ein besonderer Bestandteil wird der sogenannte „Triebeswall“. Dabei handelt es sich um eine kleine begehbare Anhöhe mit Wegen, Ruhezonen und weitem Blick über die Umgebung – ideal für kurze Pausen und Begegnungen im Arbeitsalltag.
Zugang zum Bauerfeind-Campus erhält man nach wie vor über die bestehende Einfahrt von der Triebeser Straße aus oder – das ist dann neu – von Norden her über eine Zufahrt mit Kreisverkehr an der Bauerfeindallee. Künftig gibt es mehr als 300 Parkplätze. Dabei werden die Stellplatzflächen durch viele Grünbereiche mit Bäumen und Gräsern aufgelockert. So entsteht ein funktionaler Parkbereich, der sich harmonisch in den Campus einfügt.

Ein Zeichen für die Zukunft von Bauerfeind
Die umfangreichen Investitionen sichern einerseits bestehende Arbeitsplätze bei Bauerfeind. Gleichzeitig ist angesichts des demografischen Wandels und des weiteren Wachstums auch künftig mit zusätzlichem Personalbedarf zu rechnen – an allen drei Produktionsstandorten in Zeulenroda, Gera und Remscheid.
„Das ist ein langfristiges Bekenntnis zu unserem Kerngeschäft, zum Standort Deutschland, zur Stadt Zeulenroda und insbesondere zu den Menschen hier“, sagt Vorstandsvorsitzender Rainer Berthan. Er betont: „Alles, was wir an Dynamik bei Bauerfeind gerade erleben, ist nicht selbstverständlich. Diese außerordentliche Entwicklung, diese großen Investitionen, dieses Vertrauen und auch der Mut, der da zum Ausdruck kommt, sind nicht weit verbreitet gerade. Wir befinden uns damit in einer bemerkenswerten Situation, mit der wir auch verantwortungsbewusst umgehen werden!“
>>>Welche Chancen mit den Bauprojekten verbunden sind, warum dieses Investment historisch ist und worauf sich Rainer Berthan persönlich am meisten freut, erzählt unser Vorstandsvorsitzende hier im Interview.
Nahtlos wird über die Standorterweiterung in den kommenden zwei Jahren intensiv berichten. Wie immer freuen wir uns auf Ihre Anregungen, Vorschläge und Fragen.
Viele Grüße
Ihr Team Unternehmenskommunikation